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Verschönerungskampagne in Brambauer

BRAMBAUER Bei der Verschönerungs-Kampagne der Bramis (Standort- und Immobiliengemeinschaft) hat Brami-Vorsitzender Michael Ristovitch gestern im Bürgerhaus die Senioren unter die Fahne geholt. "Machen Sie mit. Es ist ihr Stadtteil. Bleiben Sie Brambauer treu."

von Von Karl-Heinz Knepper

, 21.08.2007
Verschönerungskampagne in Brambauer

Brami-Vorsitzender Michael Ristovitch im Bürgerhaus.

Das die Messlatte hoch- und es an den Brambauern liege, um das Ziel eines zum Wohlfühlen berufenen Stadtteils mit mehr Licht, Sauberkeit und Fassadenglanz zu erreichen, verschwieg der Brami-Vorsitzende vor der AG 60 plus keineswegs. Geschenkt bekäme man nichts. "Um das Konzept einer Standort- und Immobiliengemeinschaft durchzusetzen, bedarf es der Mitwirkung aller", sagte der AG-Gast, "ich nenne dabei ausdrücklich die Immobilieninhaber, die Geschäftsleute, aber auch die Stadt, die uns unterstützen muss."

Ristovitchs Grundlage: Das Maßnahmen- und Handlungskonzept, das Studenten der Uni Dortmund (Fakultät Raumplanung) auf Veranlassung der Bramis erstellt und aus dem unsere Zeitung vorab exklusiv zitiert hatte.

"Wenn mehr als 25 Prozent der Immobilienbesitzer gegen ein solches Projekt der Standortgemeinschaft sind, ist die ganze Sache geplatzt", warnte Ristovitch vor destruktivem Einzelgängertum. Um was es geht? Um die Verschönerung des Stadtteil-Kerns, also Waltroper Straße und Königsheide, um mehr Sicherheit und Sauberkeit, um das Vermeiden vor Leerständen und einen ausgewogenen Branchenmix der Geschäfte und Freundlichkeit an der Laden-Theke.

Häuser sollen in frischer Farbe leuchten

Ristovitch: "Die Hausbesitzer müssen dafür sorgen, dass wieder Glanz und Farbe an die Häuser kommt."Aber der Fortschritt nach außen fange innen, in den Köpfen, an. Das Personal in den Geschäften müsse den Dienstleistungs-Charakter überzeugender umsetzen, Service praktizieren und eine lächelnde Freundlichkeit investieren. Schulungen? Wieso eigentlich nicht?Und der Saal? Der dosierte sein Interesse mit wachsamer Skepsis auf der einen und zustimmendem Optimismus auf der anderen Seite.Einig waren sich alle in einem: Ein etwas schöneres, freundlicheres und saubereres Brambauer wollen alle.

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