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Vierfache Mutter fand ihren Freund im Internet

Liebe kam per Mausklick

LÜNEN Viele Menschen finden ihre Liebe im Internet. Auch Bea Fröhner aus Lünen – obwohl die vierfache Mutter gar nicht auf der Suche war.

von Von Beate Rottgardt

, 23.04.2010
Vierfache Mutter fand ihren Freund im Internet

Bea Fröhner und ihr Freund Andy, den sie durch die Internetplattform "wer kennt wen" zufällig kennen lernte.

Sie gehört zu den rund acht Millionen Usern von „wer kennt wen“. Auf der Suche nach Bekannten stieß sie auf das Foto, das Andy aus Dorsten von sich ins Netz gestellt hatte: „Vom Bild her hatte er eine so liebe Ausstrahlung, das ich spontan einen Gruß für ihn hinterlassen habe.“ Der gefiel wiederum dem Dorstener so gut, dass er zurück mailte. „Nach etwa 100 Mails haben wir die Telefonnummern ausgetauscht und dann vielleicht so zwei Wochen lang immer wieder telefoniert.“ Bis Beide schließlich beschlossen, sich doch mal zu treffen. Seitdem sind sie zussammen. Andy versteht sich prima mit Bea Fröhners Kindern, ist vor allem in den schwerstbehinderten Dario und die kleine Leya (4) vernarrt. „Das beruht auch auf Gegenseitigkeit“, freut sich Bea Fröhner. Andy hat auch eine Homepage von Dario erstellt, um über die Fortschritte des Jungen durch Delfintherapien zu berichten. Aber „wer kennt wen“ hat Bea Fröhner auch weitere Kontakte gebracht.   „Ich hab dort einige frühere Schulkameraden wieder getroffen und auch Mitarbeiter des Pflegedienstes, die sich um Dario gekümmert haben.“ Und es gibt mittlerweile eine eigene Gruppe vom Campingplatz, auf dem die Familie ihre Ferien verbringt.