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Waldschule kämpft ums Überleben

CAPPENBERG Die Waldschule hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Dank vieler Kursteilnehmer und Spenden hat es die Waldschule in Cappenberg mit viel Einsatz der Mitarbeiter geschafft, eine rund 11 000 Euro große Etatkürzung zu verkraften. Doch die kommenden Monate werden noch schwerer.

von Von Theo Wolters

, 06.12.2007
Waldschule kämpft ums Überleben

Wenn der Geldsack der Waldschule sich nicht im nächsten Jahr um weitere 15 000 Euro füllen lässt, ist ihre Existenz gefährdet. Leiterin Martina Schmidt von Boeselager und der ehreamtliche Mitravbeiter Theo Goebel schauen noch in einen leeren Sack, den der Vorsitzende des Trägervereins Jörg Hußmann hält.

Haben die Städte Lünen, Selm und Werne ihren Zuschuss für 2007 um 25 Prozent gekürzt, so wird der Zuschuss in den kommenden vier Jahren um weitre 25 Prozent niedriger ausfallen. „Dies bedeutet, dass wir im kommenden Jahr weitere 15000 Euro auffangen müsen“, so Waldschulleiterin Martina Schmidt von Boeselager. Geld muss bis Mitte 2008 beschafft sein Anlässlich eines Pressegesprächs am heutigen Nikolaustag präsentierte sie so auch einen leeren Sack. Den gelte es nun in den kommenden Monaten durch weitere Spenden und Kursteilnehmer zu füllen. Theo Goebel, ehrenamtlicher Mitarbeiter, brachte es auf den Punkt. „Wir sind zwar sehr optimistisch, dass wir es schaffen. Wenn wir aber Mitte nächsten Jahres die fehlenden Geldmittel nicht auf andere Weise erhalten haben, ist dies wohl das Ende der Waldschule.“

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