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Was wird aus dem Müll?

Kindergarten-Steppkes lernen im WBL-Wertstoffhof wichtige Abfall-Regeln

23.05.2007

«Expertengespräche», lächelt Ulrich Wahl und lässt die kleine Gruppe für einen Moment in Ruhe. Der Abfallberater der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) ist wieder einmal mit einer Hand voll Vorschulkindern in der WBL- Zentrale in Lippholthausen unterwegs. Möglichst alle Fragen zum Thema Müll will er seinen kleinen Besuchern beantworten. Die waren seit einiger Zeit in ihrem Kindergarten Mitte an der Stadtkirche auf diesen Besuch vorbereitet worden. Begleitet werden sie jetzt von Kindergärtnerin Tanja Hart und ihren Helferinnen Sabine Dirks und Pia Forte. «Wir haben viel über die Mülltrennung gesprochen und sie natürlich auch praktiziert. Und jetzt wollen wir einmal sehen, wo denn dieser Müll bleibt und was mit ihm geschieht», erläutert Tanja Hart. So geht der erste Weg bei den WBL in den Wertstoffhof. Hier sehen die Kinder die einzelnen Behälter, in denen Grünabfall, Holz, Sperrmüll, kleiner Elektroschrott, Kühlschränke oder Fernseher gesammelt werden. Dann geht es durch die Schranke auf den großen Betriebshof. Mit wachen Augen und vielen Fragen wird alles aufgenommen. Am Mülltonnenlager kommt die Frage von Ulrich Wahl: «Wer weiß denn, warum diese Tonnen einen roten Deckel haben?» Keine Antwort. «Weil die nur alle vier Wochen geleert werden und der Müllfahrer dann Bescheid weiß», lautet Wahls richtige Antwort. Anschließend erfahren die kleinen Gäste etwas über die unterschiedlichen Fahrzeuge für die Straßenreinigung oder den Winterdienst und die Kanalwartung. Sie sehen Spezialgeräte für den Friedhof oder für den Ausstausch des Sandes auf Spielplätzen. Zum Abschluss dürfen sich die Kleinen noch einen großen Müllwagen aussuchen, mit dem sie dann ein paar Runden über den großen Werkshof drehen. Als Beifahrer natürlich. Gold-

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