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Zukunft: Wohnen am Wasser

LÜNEN „Wohnen am Wasser ist ein Riesenthema für die Zukunft, das noch mehr ausgenutzt werden muss.“ Das erklärte Rainer Heubrock, Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft Lünen und Sprecher der Lüner Wohnungsbauunternehmen gestern nach dem 4. Runden Tisch des Zukunftsdialogs Infrastruktur.

von Von Dieter Hirsch

, 17.10.2007
Zukunft: Wohnen am Wasser

Stadtplanerin Astrid Linn.

Dazu diskutierten 40 Akteure des Wohnungwesens gestern im Hansesaal. Wohnen am Wasser sei eine große Chance für den Stadtteil Lünen-Süd, so Beigeordneter und Baudezernent Jürgen Evert. Er nannte den Preußenhafen und den Seepark, verwies aber auch auf Entwicklungsmöglichkeiten auf der Südseite des Kanals entlang der Sedanstraße. In der Kanalsiedlung auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals stehe kein einziges Haus leer.

Aber attraktive Wohnangebote für alle Zielgruppen (Familien, Singles, ältere Menschen) können Lünen seine Randlage zum Ballungskern nutzen und „Stadtflüchtlinge“ aus dem Ballungskern auffangen und auch Rückkehrer aus dem Münsterland aufnehmen, „denen der Garten vielleicht zu groß geworden ist“ , so Jürgen Evert.

Gegen Zersiedelung

Er plädiert für „klare Kerne und klare Freiräume“ und spricht sich deutlich gegen eine Zersiedelung von Landschaft aus. „Die Kerne müssen gestärkt werden.“ In der r Lüner Innenstadt z.B auch durch hochwertiges Wohnen, wie es z.B. am ehemaligen Heizkraftwerk an der Graf-Adolf-Straße geplant ist.

„Jungen Familien müssen wir günstigen Wohnraunm zur Verfügung stellen, z.B. auf stillgelegten Sportplätzzen“ ergänzte Rainer Heubrock. Stadtplanerin Astrid Linn wies auf eine öffentliche Diskussionsveranstaltung am am 1. Dezember hin. „Infrastruktur-Dialog“ ist das Motto und es soll unter anderem über wohnpolitische Leitlinien gesprochen werden, die dann im kommenden Jahr vom Rat umgesetzt werden.

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