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Lüner Vereine treffen auf Topgegner - eine Vorschau

Fußball-Kreisliga A

Der 12. Spieltag in der Kreisliga A steht für die Lüner Vereine an. Der Coach des BV Brambauer II erwartet eine deutliche Leistungssteigerung und die Preußen wissen schon, welche Taktik sie beim Spiel gegen Tabellenführer Kirchhörde anwenden. Die Vorberichte zu allen Partien dieses Spieltages finden Sie in unserer Vorschau.

LÜNEN

von Von Carina Pünthmann, Marcel Bolst und Steven Roch

, 04.11.2011
Lüner Vereine treffen auf Topgegner - eine Vorschau

Die sportliche Ausgangslage lässt auf ein spannendes Duell hoffen. Die SG Alemannia Scharnhorst, die nach dem abgebrochen Duell gegen TuS Hannibal noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat rangiert momentan sieben Punkte hinter den Südern. Scharnhorst – da werden Erinnerungen wach an der Dammwiese. In der Saison 2008/09, das erste Jahr von Coach Andreas Roch, sammelten die Süder überragende 81 Punkte. Für den Aufstieg reichte es damals trotzdem nicht. Grund war ebenfalls ein Klub aus Scharnhorst – der FV. In der folgenden Spielzeit belegten die Schwarz-Weißen ebenfalls den undankbaren Platz des Vizemeisters. Nach Rang sechs im vergangenen Jahr sollen im Lüner Süden nun aller guten Dinge vier sein. Der Grundstein für den Aufstieg soll schon am morgigen Sonntag mit einem Sieg in Scharnhorst gelegt werden. Der Aufstieg bleibt aber weiterhin nicht das primäre Ziel bei den Südern. „Wenn wir am Ende oben stehen, nehmen wir das natürlich gerne mit“, erklärt Coach Roch.

Keeper Jörg Lemke, genauso Arif Bagriacik, befinden sich wieder im Trainingsaufbau, werden aber fehlen. Nicht dabei sind weiter die Langzeitverletzten Anatoli Weissbrodt (Muskelfaserriss) und Dennis Gauda (Wasser im Knie).

„Die Zeit der großen Sprüche ist jetzt endgültig vorbei“, ist Coach Thorsten Heimann mittlerweile stinksauer. Er erwartet von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung. Unter der Woche beim Training wurde der Ton auch rauer: „Die Einstellung der Spieler kann man nicht trainieren. Entweder sie ist vorhanden oder nicht“, so Heimann. Um mehr Druck auf die jeweiligen Positionen auszuüben, hat Brambauer mit Kai Finke und Yannik Vinken wieder zwei Spieler als Alternativen.

Michael Pella (Knie) und Christian Sawatzki (Fuß) fallen definitiv aus. Der Einsatz von Sven Felithan ist noch fraglich.

Trotz zuletzt zwei Niederlagen am Stück ist die Stimmung bei den 05ern wieder gut. Die Fehler wurden analysiert und jeder Spieler weiß, dass von jedem am Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung erwartet wird. Von daher geht Trainer Thomas Voigt auch alles in allem zuversichtlich in das Spiel und hält eine Kehrtwende für ihn und seine Mannschaft sehr wahrscheinlich.

Der BV Lünen muss weiterhin auf die Stammkräfte Marco Prates, Jan-Lukas Weiß und Juri Buch verzichten.

Obwohl Preußen mit einer Niederlagenserie von mittlerweile drei Spielen in das Spiel am Wochenende geht, ist Trainer Holger Branse zuversichtlich. „Die Mannschaft ist körperlich und konditionell gut in Form“, so Branse. Dennoch will er nicht offen von einem Sieg sprechen und meint trotz Einzahlung ins Phrasenschwein: „Dieses Spiel ist wie jedes andere und fängt bei null an“.

Wegen zuletzt akuter Spielerknappheit greifen die Preußen auf drei A-Jugend-Spieler zurück.

Die Preußen müssen gegen Spitzenreiter Kirchhörder SC antreten und werden dabei sehr defensiv spielen. „Ich hoffe, dass wir eine schlagfertige Truppe zusammen bekommen werden. Wir müssen einfach das Beste draus machen“, so Peter Serges, Sportlicher Berater von Coach Eddi Gapinski.

Da Matthias Mytzka in der Ersten fehlt, wird Martin Gorny aushelfen. Der SVP II muss noch schauen, wer zwischen den Pfosten steht. Einige Altherren-Spieler fallen aber aus.

Für Westfalia Wethmar ist diese Partie gegen den Mitfavoriten Stockum sicherlich richtungsweisend. Nach dem Derbysieg gegen BW Alstedde können die Grün-Weißen mit breiter Brust gegen Stockum antreten. Einen Vorteil hat Wethmar sicherlich auch, da das Team vor heimischer Kulisse spielt. Falls Wethmar siegen sollte, kann die Mannschaft um Spielertrainer Alexander Lüggert die Spitzenposition verteidigen.

BW Alstedde will an der guten Leistung zuletzt im Derby gegen Westfalia Wethmar anknüpfen. „Wir wollen dieses Mal nicht nur 60, sondern 90 Minuten lang unsere Leistung bringen“, nimmt Co-Trainer Thomas Audehm seine Mannen in die Pflicht.

Martin Balcer und Robin Hohlweg sind ab dem 1. November spielberechtigt. Michael Rockel ist wieder fit, wird wieder zwischen den Pfosten stehen.

Der SuS Oberaden steht in der Pflicht zu siegen. „Wir dürfen keine Punkte mehr abgegeben“, so lautet die Vorgabe von Coach Frank Lewandowski. SG Fröndenberg ist eine neuformierte Truppe, die im unteren Mittelfeld der Tabelle steht. „Wir sind aber gewarnt. Denn Fröndenberg gewann gegen den TSC Kamen, wogegen wir noch zuletzt verloren haben“, warnt Lewandowski.

Florian Knepper, Robin Reimann, Felix Nowatzyk und Abdul Hasan fallen aus, können nicht spielen.

Wenn es nach Trainer Erik Sobol geht, wird das Spiel gegen den Letzten aus Kamen zu einem wirklichen Kampfspiel. „ Wir haben uns in den letzten Jahren immer schwer getan“, so Sobol. Hinzu kommen die verletzten Stammkräfte und eine durchaus schwierige Trainingswoche, die das Spiel trotz tabellarischer Ungleichheit ausgeglichen gestalten.

Der TuS muss weiter auf wichtiges Stammpersonal verzichten. Neben Tim Gotthardt (Urlaub) und den beiden Verletzten Clemens Funke und Dennis Rautert, schmerzt dabei besonders der Ausfall des am Knie verletzten Schlussmanns Sascha Südmeyer, auf den sein Team wohl noch länger verzichten muss

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