Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Luft bremst, Strom fließt

CAPELLE Was zieht der Magnet an? Kann Luft bremsen? Warum fließt Strom? Antworten auf solche Fragen bekommen die Kinder der Capeller Grundschule zurzeit nicht nur theoretisch. Sie finden sie selbst im Experiment.

/
Der Fisch ist an der Angel. Aber nicht an einem Haken, sondern am Magnet. Rektorin Doris Baur erklärt ihren Schüler, welche Kraft dabei wirkt.

Ricarda und Nina versuchen, das Birnchen zum leuchten zu bringen.

Denn gestern, heute und morgen steht naturwissenschaftliches Forschen auf dem Stundenplan, wie Schulleiterin Doris Baur erklärt. Das Projekt wird von der Gelsenwasser AG mit 2500 gefördert. "Davon haben wir Material für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht angeschafft, das wir auch in Zukunft gut gebrauchen können", erklärt die Rektorin. 

Magnetismus, Licht und Schatten

Die Jahrgangsstufen 1 und 2 bzw. 3 und 4 arbeiten in je drei altersgemischten Gruppen zusammen. Die Jüngeren behandeln die Themen Magnetismus, Licht und Schatten sowie Luft. Die Älteren beschäftigen sich mit elektrischem Strom, Säuren und Laugen sowie dem Kompass. Da die Experimente über drei Tage gehen, nimmt jedes Kind an jedem der drei Projekte teil. "Wir wollen Neugierde bei unseren Schülerinnen und Schülern wecken. Sie sollen erste Erfahrungen sammeln, indem sie selbst die Versuche machen", so Doris Baur. Wenn Bedarf zur Vertiefung des Stoffes besteht, dann geschieht dies im Laufe des Jahres im Sachunterricht.

Die Jungen und Mädchen probieren zum Beispiel aus, wie ein Magnet aus der Entfernung wirkt oder wie die Kompassnadel bewegt werden kann. Sie verbinden die Pole eines Glühbirnchens mit den Polen einer Batterie und besprechen dann, warum die Birne brennt, wann Strom fließt oder wo der Strom produziert wird. In einem weiteren Experiment kippen sie Rotkohlsaft in ein Reagenzglas mit Zitronensäure und beobachten welche Farbe die neue Verbindung annimmt.

Fallschirme gleiten im Treppenhaus

Birgit Holkenborg und ihre Schüler lassen kleine Fallschirme von der Treppe nach unten schweben und stellen fest, dass Luft tatsächlich bremst. In einem zweiten Versuch stellen sie fest, dass Luft Platz braucht, wie die Lehrerin erklärt:       "Wir haben ein Taschentuch in ein Glas gestopft und das Glas mit der Öffnung nach unten in eine Wasserschüssel gehalten. Die Kinder waren überrascht, dass das Taschentuch trocken blieb weil die Luft das Wasser abhielt." So sind die jungen Entdecker bei jedem Experiment mit Interesse und Spaß bei der Sache - und lernen eine ganze Menge fast wie im Flug. 

  

/
Der Fisch ist an der Angel. Aber nicht an einem Haken, sondern am Magnet. Rektorin Doris Baur erklärt ihren Schüler, welche Kraft dabei wirkt.

Ricarda und Nina versuchen, das Birnchen zum leuchten zu bringen.

Anzeige
Anzeige