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Lukas Mersch - Schlaksig in die WBV-Auswahl

WERNE Etwas schüchtern und zurückhaltend wirkt der 14-jährige Lukas Mersch - kein Wunder, denn es ist ja schließlich sein erster Pressetermin in seiner noch jungen Karriere. Erst als zweiter Nachwuchsbasketballer aus der Jugendabteilung des TV Werne hat es Mersch in den Kader des Westfälischen Basketball Verbands (WBV) geschafft.

von Von Henner Henning

, 29.08.2007
Lukas Mersch - Schlaksig in die WBV-Auswahl

U16-Talent Lukas Mersch hat den Korb stets im Visier.

Nur Michael Bredenbeck kam in den Genuss, für den WBV spielen zu dürfen.

Gegen 120 Mitkonkurrenten setzte sich der bereits 1,81 Meter große Schlaks bei verschiedenen Sichtungen durch und gehört nun zum 18-köpfigen Kader der WBV-Auswahl, die von Trainer Michael Kasch betreut wird.

Durch seine Stärke im Dribbling und durch seine Schnelligkeit hat sich der Aufbau- und Flügelspieler über die Grenzen Wernes hinaus einen Namen gemacht. Sein Vater Udo, der zusammen mit dem sportlichen Leiter Jens König auch sein Trainer bei der U16 ist, hat einen großen Anteil am Erfolg seines Sohnes.

"Kaum ein Spieler kann Lukas stoppen"

Schon bei den Basketball-Minis war er fünf Jahre verantwortlich für die Entwicklung des Neuntklässlers, der das St. Christopherus Gymnasium besucht. Und die Entwicklung verlief prächtig. „Im Kreis Unna kann mittlerweile kaum ein Spieler Lukas stoppen“, erzählt Udo Mersch stolz.

Aufmerksam auf den Schüler, dessen Lieblingsfächer Sport und Chemie sind, sind auch schon andere Vereine geworden. Doch Lukas möchte sich in Werne weiter entwickeln und möglichst bald für die erste Mannschaft spielen. „Erst will ich mein Abitur machen, dann kann man sich die Angebote von außerhalb anhören“, legt Lukas auch großen Wert auf einen vernünftigen Schulabschluss.

Lukas braucht gesunde Knochen

Eigentlich sollte das große Talent am 15. und 16. September 2007 an dem nächsten WBV-Lehrgang teilnehmen. Doch nach seiner Bänderdehnung, die er am vergangenen Sonntag in der ersten Minute des ersten Saisonspiels erlitten hat, ist sein Mitwirken fraglich. „Lukas muss erst seine Verletzung auskurieren – das ist in dem Alter sehr wichtig“, rät König zur Pause. Denn gesunde Knochen braucht Lukas, um seine verheißungsvolle Karriere erfolgreich weiter führen zu können.