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Madrid übernimmt Amtsgeschäfte in Katalonien

Barcelona.

Zwei Tage nach der Absetzung der Regionalregierung von Katalonien übernimmt die spanische Zentralregierung heute die Amtsgeschäfte in der Region. Ministerien und Behörden nehmen in Barcelona die Arbeit unter Madrider Leitung auf. Die Zwangsverwaltung soll mindestens bis zu den für Dezember geplanten Neuwahlen laufen. Das Schicksal des abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont bleibt unklar. Laut Medien könnte der spanische Generalstaatsanwalt schon heute seine Festnahme anordnen. Sollte Puigdemont wegen Rebellion verurteilt werden, drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

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