Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Maidy Dogs im Penaltyschießen geschlagen

Inline-Skaterhockey: Ahaus unterliegt Red Devils 5:6

Spannung bis zum Schluss herrschte am Sonntag in der Ahauser Hockeyhalle. Erst im Penaltyschießen mussten sich die gastgebenden Maidy Dogs den Red Devils Berlin mit 5:6 nach einer ausgeglichenen Zweitliga-Begegnung geschlagen geben.

AHAUS

von Sascha Keirat

, 17.06.2018
Maidy Dogs im Penaltyschießen geschlagen

Nach drei Toren in der regulären Spielzeit vergab Stefan Schlettert (v.) den letzten Ahauser Penalty. © Sascha Keirat

Mit dem einzigen verwandelten Schuss im Penaltyschießen machte Theodor Mathea die Berliner zum Sieger. „Er hat mich mit einer schnellen Bewegung dazu gezwungen, die Beine aufzumachen, und durch die Lücke ging der Ball dann leider rein“, schilderte Maidy Dogs-Keeper Lars Alfert die letztlich entscheidende Szene. Nach dem Treffer hatten die Ahauser noch zweimal die Chance auszugleichen, doch wie schon Luca Brunsmann im ersten Versuch scheiterten auch Jonas Cremers und Stefan Schlettert am Berliner Schlussmann.

Drei Schlettert-Treffer

Aus Sicht von Schlettert besonders bitter, hatte er doch in der regulären Spielzeit auffällig agiert und drei Tore erzielt. Nach drei Minuten traf er zum 1:0, nach dem Berliner Ausgleich (12.) zum 2:1 (14.) und zu Beginn des zweiten Drittels auch noch zum 3:1 (22.). Nach dem zweiten Gästetreffer ging es mit 3:2 für die Maidy Dogs ins Schlussdrittel.

Jetzt waren die Hauptstädter dran, machten Druck und drehten das Spiel. Zum 4:3 traf der frühere Ahauser Coach Nico Spruck (45.), ehe Christian Laing den erneuten Ausgleich besorgte (48.) und Jonas Cremers per Penalty wiederum Ahaus in Front brachte. Doch mit einem verdeckten Schuss gelang Berlin das 5:5 (58.), sodass die Penalty-Lotterie entscheiden musste.

Kuczwalska verletzt

Für die Ahauser war das Remis nach regulärer Spielzeit ein Erfolg, zumal nach der Verletzung von Jens Kuczwalska im ersten Drittel nur noch sieben Feldspieler parat standen. „Von daher nehmen wir den Punkt gern mit“, so Lars Alfert, der während der Partie einige starke Paraden gezeigt hatte.


Maidy Dogs - Red Devils 5:6 n.P.
Ahauser Maidy Dogs:
L. Alfert - S. Schlettert, Kalter, Brunsmann, Bryan, Cremers, Kuczwalska, Laing, Baer
Tore: 1:0 S. Schlettert (4.); 1:1 Schmidt (12.); 2:1 S. Schlettert (14.); 3:1 S. Schelttert (22.); 3:2 Koers (30.); 3:3 Grundhöfer (43.); 3:4 Spruck (45.); 4:4 Laing (48.); 5:4 Cremers (54., Penalty); 5:5 Prehn (58.)
Penaltyschießen: Rebel (Berlin) verschießt, Brunsmann (Ahaus) verschießt; 5:6 Mathea (Berlin); Cremers (Ahaus) verschießt; Pilz (Berlin) verschießt, S. Schlettert (Ahaus) verschießt.