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Manipulationsvorwürfe zurückgewiesen

DÜSSELDORF/ESSEN Der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hat Zeitungsvorwürfe zurückgewiesen, Messwerte über die PFT-Belastung der Ruhr geschönt zu haben. „Mein Haus hat zu keiner Zeit irgendwelche Daten manipuliert oder Erkenntnisse beschönigt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

Die Landtagsgrünen beantragten eine Aktuelle Stunde zu dem Thema im Landtag. Die „Welt am Sonntag“ hatte Uhlenberg vorgeworfen, unvorteilhaft hohe Messwerte in einer Aufstellung nicht berücksichtigt, sie gelöscht oder auf Null gesetzt zu haben. Dies gehe aus Vergleichsdaten der Bezirksregierung Arnsberg hervor.

Auskunftsklage

Auskunft über die originären PFT-Werte einzelner Ruhr-Klärwerke hatte die Zeitung nach eigener Darstellung erst nach einer Auskunftsklage vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg erhalten.

Vor eineinhalb Jahren war in den Oberläufen von Ruhr und Möhne im Sauerland eine erhöhte Konzentration der Industrie-Chemikalie PFT (perfluorierte organische Tenside) nachgewiesen worden. Später entdeckten die Behörden, dass die Schadstoffe illegal als Dünger auf einer Forst-Rekultivierungsfläche in Brilon-Scharfenberg aufgebracht worden waren.

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