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Marcel Sieberg ist Ostern gleich doppelt im Einsatz

Radsport

CASTROP-RAUXEL Gleich zwei dicke Ostereier warten auf den Castrop-Rauxeler Radprofi Marcel Sieberg vom Team HTC-Columbia am langen Feiertags-Wochenende: am Ostersonntag, 4. April, die legendäre Flandern-Rundfahrt in Belgien und tags darauf der deutsche Saison-Auftakt mit dem Traditionsrennen "Rund um Köln".

von Von Carsten Loos

, 03.04.2010
Marcel Sieberg ist Ostern gleich doppelt im Einsatz

Marcel Sieberg fährt an den Osterfeiertagen gleich zwei Rennen.

Das ProTour-Rennen durch Flandern sei diesmal "super schwer" hatte Sieberg schon unlängst nach einer ersten Besichtigungs-Tour gesagt. Auf den 262,0 Kilometern von Brügge nach Meerbeke hätten die Veranstalter "alles eingebaut, was da ist an Bergen und Kopfsteinpflaster". Auf den 15 Anstiegen geht es unter anderem über die berüchtigte "Muur" in Geraadsbergen und hinauf auf den "Molenberg". An dem hat der 27-jährige Europastädter Ende Februar den Grundstein zu einem seiner größten Erfolge gelegt, dem fünften Platz beim "Omloop Het Nieuwsblad".

Vor Wochenfrist ließ Sieberg dann den 15. Platz beim ProTour-Rennen "Gent-Wevelgem" folgen. Damals gewann Siebergs Teamkollege Bernhard Eisel. Weshalb der Österreicher inzwischen in der Reihe der Favoriten für die Flandern-Rundfahrt genannt wird. "Er ist sicher gut drauf", sagte Sieberg, "aber ich denke, jeder hat seine Möglichkeiten." Ohnehin liege ihm, betonte der Castrop-Rauxeler, der Klassiker "Paris-Roubaix" am nächsten Wochenende besser als die Flandern-Rundfahrt. "Atmosphäre ist brillant"

Die 94. Auflage von "Rund um Köln" am Ostermontag, 5. April, führt diesmal über 200,6 Kilometer von Gummersbach durch das Bergische Land nach Köln - in Anlehnung an die Frühjahrs-Klassiker in Belgien gespickt mit elf steilen Anstiegen. Bei seinem Heimrennen erreichte der Wahl-Hürther 2006, in seinem zweiten Profijahr, als 14. das Ziel am Rheinufer.

Die Flandern-Rundfahrt wolle er gut fahren, kündigte Sieberg in einem Interview auf der Homepage von "Rund um Köln" an: "Danach werde ich sicher mega-platt sein." Deshalb müsse er abwarten und hoffen, dass seine Beine für das Rennen in Deutschland "noch etwas Power" hätten. Sieberg freut sich indes auf das Rennen in Köln: "Die Atmosphäre ist brillant; in den Städten und an den Bergen stehen immer viele Zuschauer."