Medien: Bolzplatz soll immaterielles Weltkulturerbe werden

Die Bolzplatzkultur des Ruhrgebietes soll immaterielles Weltkulturerbe der UN-Kulturorganisation Unesco werden. Die Idee kommt vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, ein Antrag sei beim nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft gestellt. Dies berichtete die in Essen erscheinende „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ in ihrer Samstagsausgabe. „Der Bolzplatz ist ein prägender Sozialisationsraum, eine kleine Lebensschule. Wir wollen auf die gesellschaftliche und soziale Bedeutung aufmerksam machen“, sagte Museumsdirektor Manuel Neukirchner.

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Essen

, 23.02.2018, 20:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Entscheidung trifft eine Fachjury in Frühjahr. Das immaterielle Kulturerbe umfasst gesellschaftliche Bräuche sowie kulturelle und soziale Praktiken. Die Schirmherrschaft, berichtete die Zeitung, übernehme Weltmeister Mesut Özil. Der gebürtige Gelsenkirchener, der für den englischen Topclub FC Arsenal spielt, ist im Ruhgebiet aufgewachsen.

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