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Mehr Betreuung, Förderung und Flexibilität

NORDKIRCHEN Im Zusammenhang mit der Veranstaltung zum neuen Kinderbildungsgesetz in Nordkirchen mit Marie-Theres Kastner, MdL, äußern sich Elke Müller für den CDU-Kreisverband und der Kreisvorsitzende Werner Jostmeier.

14.08.2007

"Das neue Kinderbildungsgesetz wird die individuelle Förderung der Kinder verbessern, neue Möglichkeiten der Sprachförderung eröffnen und den Ausbau von Plätzen für unter dreijährige Kinder vorantreiben. Gleichzeitig verankert das Gesetz zudem Familienzentren als Partner für die Eltern und hilft den Kindertageseinrichtungen, dem Bedarf der Eltern nach mehr Flexibilität in den Betreuungszeiten gerecht zu werden", so Elke Müller.

Stabiles Finanzgerüst

"Von besonderer Wichtigkeit ist", so CDU-Kreisvorsitzender Werner Jostmeier , "dass die Aufgaben und Strukturen des Gesetzes durch ein stabiles Finanzgerüst getragen werden." Marie-Theres Kastner ergänzte, dass dieses Gerüst nicht von der Politik, sondern von den beteiligten Trägern, den Kirchen, den Wohlfahrts- und kommunalen Spitzenverbänden einmütig im Februar 2007 verabschiedet worden sei. So stellt die Landesregierung für die Betriebskosten der Kindertageseinrichtungen im Haushalt 2007 819 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Summe wird im Jahr 2008 auf 969 Mio. bis zum Jahr 2010 auf 1,09 Milliarden Euro ansteigen. "Die Mittel werden also erhöht, obwohl die Zahl der Kinder in den kommenden Jahren weiter deutlich zurückgehen", so Jostmeier.

"Natürlich können wir vorgetragene Bedenken der Erzieherinnen verstehen", so die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Elke Müller weiter. "Veränderung rufen immer auch Verunsicherungen hervor. Aber würden wir nichts ändern, so müssten wir in den kommenden Jahren auf Grund stark rückläufiger Kinderzahlen mit einer Entlassungswelle bei Erzieherinnen und Fachkräften rechnen."

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