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Mehr Organspenden in NRW

DÜSSELDORFIn Nordrhein-Westfalen werden immer mehr Organe gespendet. Wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, haben im vergangenen Jahr 239 Personen in NRW nach ihrem Tod insgesamt 760 Organe gespendet.

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Mehr Organspenden in NRW

Minister Karl-Josef Laumann.

Seit 2005 gebe es eine jährliche Steigerung von rund zehn Prozent bei den Organspenden.

Laumann forderte, die Zahl der Organspenden weiter zu steigern. Gesundheitsexperten müssten Patienten verstärkt auf die Organspende-Möglichkeit hinweisen. Vor allem das Krankenhaus-Personal sei in der Pflicht, da nur in den Kliniken mögliche Spender erkannt werden könnten. Der Minister appellierte an die Bevölkerung, mit den An­gehörigen darüber zu sprechen, ob im Falle des Todes ein Or­gan gespendet werden könne. Eine solche Festlegung entlaste Angehörige und gebe Klarheit. 

Auch junge Leute sollten sich mit der Thema­tik beschäftigen und mit Freunden und Familienangehörigen darüber diskutieren. Hierfür stehe den Schulen der Sekundarstufe II seit Anfang des Jahres 2008 die DVD „Hoffen auf Herz und Nieren“ zur Verfügung. „Das Thema geht uns alle an. Jeder von uns kann jederzeit in eine Situ­ation geraten, in der nur noch ein Spenderorgan das Leben retten kann“, sagte Laumann.

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