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Mehr Verbraucherinsolvenzen

DÜSSELDORF Im ersten Halbjahr 2007 sind in NRW 10 706 Verbraucherinsolvenzverfahren eingeleitet worden. Die bedeutet einen Anstieg um 42 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2005, wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte.

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Verbraucherinsolvenz kann von Personen beantragt werden, die nicht selbstständig tätig sind, also von Arbeitnehmern, Rentnern und Arbeitslosen. Im gleichen Zeitraum stellten 3830 nordrhein-westfälische Unternehmen bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren 32,1 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor.

In zwei von drei Fällen (2800) wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in den übrigen 1030 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden. Insgesamt belief sich die Zahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen von Januar bis Juni 2007 auf 15 827. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 3,1 Milliarden Euro. Die Statistiker verzichteten auf einen Vergleich mit dem Vorjahr, da Nachmeldungen aus dem Jahr 2006 noch ausstehen. Nach deren Eingang wird das Landesamt für das Jahr 2006 korrigierte Zahlen veröffentlichen.

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