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Mehr als 1000 Schächte in NRW sind bruchgefährdet

Folgen des Bergbaus

NRW blickt auf eine jahrhundertelange Bergbau-Tradition zurück - und kämpft nun mit den Folgen: Einsturzgefährdete Stollen lauern quasi überall. Und wie jetzt herauskommt: Bei manchen Schächten wissen die Behörden nicht einmal, wo diese exakt verlaufen.

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Düsseldorf

, 12.12.2017
Mehr als 1000 Schächte in NRW sind bruchgefährdet

Bei mehr als 1000 Bergbauschächten in Nordrhein-Westfalen ist mit sogenannten Tagesbrüchen etwa durch den Einsturz alter, nicht verfüllter Stollen zu rechnen. Aus der Luft wird die Größe eines Tagesbruchs in Bochum-Wattenscheid im Jahr 2000 eindrucksvoll veranschaulicht. © dpa

Bei mehr als 1000 Bergbauschächten in Nordrhein-Westfalen ist mit sogenannten Tagesbrüchen etwa durch den Einsturz alter, nicht verfüllter Stollen zu rechnen. „Diese Schächte stellen aufgrund der Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder des Schadensumfangs ein langfristig nicht zu akzeptierendes Risiko dar, sodass für diese Schächte die tatsächlich vorhandene Gefährdung durch Untersuchungen nachzuweisen und erforderlichenfalls Maßnahmen zur Risikobewältigung (...) oder zur Risikominimierung (...) durchzuführen sind“, heißt es in einer Antwort des Düsseldorfer Energieministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag, die diese am Dienstag veröffentlichten. Demnach ist das Land derzeit für maximal 2569 verlassene Schächte des Steinkohlebergbaus zuständig.

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