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„Meine Mannschaft tut mir leid“

HENNEN Vor einer Woche hatte Glücksgöttin Fortuna ihr Füllhorn über die A-Liga-Fußballer des SC Hennen ausgeschüttet, die durch einen Elfmeter in letzter Minute in Hemer mit 1:0 gewinnen konnten – diesmal war‘s genau umgekehrt. Dabei attestierte Trainer Dieter Lemke seinem Team das beste Saisonspiel.

von Von Michael Dötsch

, 08.10.2007
„Meine Mannschaft tut mir leid“

Ein Unentschieden als gefühlte Niederlage: Den Hennenern Gökhan Oeszan (li.) und Michael Weigelt scheint die Enttäuschung darüber ins Gesicht geschrieben.

„Fußball ist nicht immer gerecht, denn sonst hätten wir dieses Spiel gewonnen“, gab Trainer Dieter „Titus“ Lemke nach dem 1:1-Unentschieden im Spitzenspiel gegen Tabellenführer VfK Iserlohn zu Protokoll. Damit lag der „Zebra“-Coach ganz sicher nicht falsch, denn die Punkteteilung war aus Sicht des Spitzenreiters ganz sicher ein schmeichelhaftes Ergebnis. „Meine Mannschaft tut mir leid. Dass wir nicht gewonnen haben, ist einfach schade“, blickte Lemke gestern nochmal zurück. Allzu tief schien die Enttäuschung über den verpassten Sprung an die Spitze beim Hennener Trainer dann aber auch wieder nicht zu sitzen. Dazu war die Leistung einfach zu überzeugend. „Ich habe deutliche Fortschritte im spielerischen, aber auch im taktischen Bereich gesehen. Das war unser bestes Saisonspiel“, urteilte Lemke. So ist der Zug in Richtung Bezirksliga bei nach wie vor drei Punkten Rückstand zur Spitze noch lange nicht angefahren. „Es sind noch so viele Punkte zu vergeben“, verweist Lemke auf das noch frühe Stadium der Saison.Keine Mannschaft auf dem Weg zum Durchmarsch Herauszukristallisieren scheint sich aber schon, dass – wie schon vor Saisonbeginn von den meisten prognostiziert – keine Mannschaft einen Durchmarsch hinlegen wird. „Ich habe von vornherein gesagt, dass die Mannschaft aufsteigen wird, die am konstantesten spielen wird“, fühlt sich Lemke bestätigt und hört sich dabei so an, als traue er seinen Schützlingen durchaus zu, am Ende der Saison eben jene konstanteste Mannschaft zu sein – die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen. Die personellen Voraussetzungen scheinen nicht schlecht, auch wenn mit Nico Mantovani ein Leistungsträger in den nächsten beiden Spielen fehlen wird. Mantovani lässt sich die Weisheitszähne ziehen. Dafür ist die Rückkehr des am kommenden Sonntag letztmals gesperrten Abrini absehbar, der den internen Konkurrenzkampf um die Plätze beleben wird – noch ein Pluspunkt für die „Zebras“.  

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