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Menschen demonstrieren in 21 Städten für Cannabis-Freigabe

Berlin. Mehrere tausend Menschen in vielen deutschen Städten haben nach Veranstalterangaben beim „Global Marijuana March“ für die Legalisierung von Cannabis demonstriert.

Menschen demonstrieren in 21 Städten für Cannabis-Freigabe

Cannabisprodukte sind hierzulande die gängigsten Drogen nach Tabak und Alkohol. Foto: Arne Immanuel Bänsch

In 21 Städten im deutschsprachigen Raum - darunter Berlin, Köln, Düsseldorf und Dresden - wurden Banner mit Forderungen gezeigt wie „Gesundheit statt Strafverfolgung“ und „Legalisierung liegt in der Luft“.

Nach Veranstalterangaben gingen beispielsweise in Nürnberg rund 1000 Teilnehmer auf die Straße, in Rostock knapp 400. Fahnen mit aufgemalten Cannabis-Blättern wurden gezeigt. Über Lautsprecherwagen wurden Reden gehalten, auf Bühnen Musik gespielt.

Ein Demonstrationsteilnehmer in Berlin sagte der Deutschen Presse-Agentur, er wünsche sich die Freigabe von Cannabis als medizinisches Mittel, um beispielsweise Depressionen zu bekämpfen: „Ärzte dürfen es mir nicht geben.“ Ein Polizeisprecher sprach von einem ruhigen Demonstrationsverlauf in der Hauptstadt. „Es ist nichts passiert“.

Cannabisprodukte gehören zu den ältesten bekannten Rauschmitteln und sind die nach Tabak und Alkohol hierzulande die gängigsten Drogen. Viele Ärzte betonen seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, inzwischen darf es in bestimmten Fällen als Medikament verschrieben werden. Besitz, Anbau und Handel sind im Betäubungsmittelgesetz jedoch verboten, für Gelegenheitskiffer werden „geringe Mengen“ zum Eigenverbrauch toleriert.

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