Ministerin stellt Gebühren für Nicht-EU-Studenten infrage

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) will nach einem Zeitungsbericht prüfen, ob Studenten aus Nicht-EU-Ländern überhaupt Studiengebühren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zahlen sollen. Auf ein entsprechendes Modell aus Baden-Württemberg hatte sich die Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag verständigt. „Wir werden uns ansehen, ob dort die Bewerberzahlen - wie gemutmaßt wird - einbrechen“, sagte die Ministerin der „Rheinischen Post“ (Montag). „Falls die Studentenzahlen tatsächlich dort einbrechen, stelle ich das Modell zur Diskussion.“

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Düsseldorf

, 06.11.2017, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Foto: Marcel Kusch/Archiv

Die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Foto: Marcel Kusch/Archiv

CDU und FDP wollen in Nordrhein-Westfalen Studiengebühren für Studierende aus Drittstaaten - also Länder außerhalb der Europäischen Union (EU) - einführen. Studierende aus Entwicklungsländern sollen aber davon befreit werden. Vorbild ist Baden-Württemberg, wo Studierende aus Nicht-EU-Staaten ab dem kommenden Wintersemester 1500 Euro pro Semester zahlen sollen.