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Mission Planetensuche: „Tess“ ist gestartet

Cape Canaveral. Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat tausende mögliche Exoplanetenentdeckt, aber jetzt geht ihm langsam der Sprit aus. Deswegen hat sich nun ein Nachfolger auf den Weg gemacht. „Tess“ soll die Planetensuche übernehmen - und ausweiten.

Mission Planetensuche: „Tess“ ist gestartet

Start in Cape Canaveral: Eine Rakete vom Typ Falcon 9 hat „Tess“ ins All transportiert. Foto: John Raoux/AP

Das Weltraumteleskop „Tess“ ist zur Planetensuche ins All gestartet. „Tess“ (Transiting Exoplanet Survey Satellite) hob an Bord einer „Falcon 9“-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.

Rund zwei Monate nach dem Start soll der Planetenjäger „Tess“ in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen Dollar teure Mission ist erstmal auf etwa zwei Jahre angelegt.

Es war das erste Mal, dass die Nasa die Dienste von SpaceX für eine wissenschaftliche Mission in Anspruch nahm. Bislang hatte SpaceX in erster Linie mit seinem „Dragon“-Frachter im Auftrag der Nasa Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht.

„Tess“ ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier Kameras. Wie sein Vorgänger „Kepler“, dem in den kommenden Monaten der Sprit ausgehen wird, beobachtet das Teleskop das Licht bestimmter Sterne. Wenn es kurz nachlässt, könnte das bedeuten, dass ein Planet vorbeigezogen ist.

„Tess“ könnte sowohl kleine steinige Planeten als auch riesige Himmelskörper finden - und soll insgesamt ein deutlich größeres Gebiet abdecken als das Teleskop „Kepler“, das seit rund neun Jahren im All ist, aber dem in wenigen Monaten der Sprit ausgehen dürfte.

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