Mit Bundeshilfe: NRW will besseren Schutz vor Cyberattacken

Behörden und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sollen besser vor Cyberangriffen geschützt werden. Das Land vereinbarte dazu am Dienstag in Bonn eine engere Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Unter anderem geht es um Aus- und Fortbildungen sowie IT-Management in Krisenfällen.

,

Bonn

, 20.02.2018, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Foto: Oliver Berg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Foto: Oliver Berg

„Die Lage ist sehr ernst“, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Es gebe Millionen von Schadprogrammen und jeden Tag identifiziere man 280 000 neue. NRW-Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) sagte, mit der zunehmenden Digitalisierung müsse auch das Thema Sicherheit künftig eine noch größere Rolle spielen.

Nach BSI-Angaben ist NRW nach Hessen und Rheinland-Pfalz das dritte Land, das eine derartige Vereinbarung mit der Bundesbehörde trifft.