Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit Demut und Disziplin

Fußball-Westfalenliga:

Auf die SpVgg Vreden kommen vorentscheidende Wochen zu. Das Heimspiel am Sonntag gegen Victoria Clarholz könnte eine richtungsweisende Etappe werden.

VREDEN

, 24.03.2018
Mit Demut und Disziplin

Es war bisher die Woche der SpVgg Vreden: Nun wartet eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen selbstbewussten Gast. Jannik Enning (r.) und Co. werden in Sachen Disziplin „am Limit arbeiten“ müssen, so Trainer Marcus Feldkamp. © Sascha Keirat

Mit einem Vorbereitungsspiel im Wettkampfmodus geht die SpVgg Vreden in das Heimspiel des 22. Spieltags gegen Victoria Clarholz: Die Spielweise des jüngsten Gegners BSV Roxel ähnelt der des nächsten sehr. Mit einem entscheidenden Unterschied: „Clarholz ist offensiv deutlich besser besetzt und kann diese Spielphilosophie zielorientierter umsetzen“, so Trainer Marcus Feldkamp. Er hat seine Mannen darauf eingestimmt. Ungeschlagen in 2018, zuletzt zwei Siege und dazu die Nachricht, dass die Vizemeisterschaft in dieser Saison nun doch große Aufstiegsoptionen sichern könnte – die Stimmungslage rund um das Hamalandstadion ist entsprechend positiv. „Das verschafft am Ende des Tages natürlich eine gewisse Leichtigkeit sowie Selbstbewusstsein“, sieht Feldkamp einen guten Zeitpunkt gekommen für die vorentscheidenden Wochen in der Westfalenliga 1. Und fügt gleichzeitig hinzu: „Wir müssen weiter demütig bleiben.“

Als warnendes Beispiel kann das Hinspiel dienen, das Vreden die erste Saisonniederlage bescherte. „Da haben wir gut begonnen, wollten im Verlauf aber alles spielerisch lösen. Das hat Clarholz in die Karten gespielt.“

Feldkamp: „Clarholz steht tief und lauert wie Roxel auf seine Chancen, Nadelstiche zu setzen. Offensiv ist das Team für die Westfalenliga überdurchschnittlich besetzt, das Umschaltspiel ist beachtlich“, warnt Feldkamp. Die Tordifferenz zeige aber auch, wo die Schwächen liegen.

Starkes Umschaltspiel


Es gelte folglich, mit Weitblick und Handlungsschnelligkeit Kontersituationen zu erkennen und zu unterbinden. Das Konzept habe die SpVgg in Roxel schon sehr gut umgesetzt – „kein einfaches Spiel“.

Was die Victoria noch gefährlich mache, sei der Umstand, dass sie mit breiter Brust anreise: „Gerade jetzt ist die Mannschaft drauf und dran, sich frühzeitig freizuschwimmen. Wenn es uns gelingt, über 90 Minuten taktisch diszipliniert zu bleiben, dann werden wir den Druck auf die Konkurrenz weiter erhöhen.“ Personell gibt es keine Veränderungen zur Vorwoche.

Starke Rückserie: In der Rückrundentabelle ist Victoria Clarholz mit zwölf Punkten auf Platz zwei beheimatet. Die Hinrunde hatte man auf einem Abstiegsplatz beendet. Auswärtsstark: Gerade in der Fremde kommt das Spielkonzept aktuell zum Tragen. In Stadtlohn gewann man jüngst 2:1, bei Spitzenreiter Gievenbeck egalisierte man ein 0:2.