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Mit Herz zum Sieg

WULFEN Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben beim 105:85 (57:37)-Heimsieg über die Bundesliga-Reserve der Bayer-Giants Leverkusen endlich wieder Herz und Charakter bewiesen und sich von Platz elf auf Platz neun verbessert.

13.01.2008
Mit Herz zum Sieg

Robert Franklin war gegen Leverkusen einmal mehr erfolgreichster BSV-Werfer.

1. Regionalliga Herren BSV - TSV Leverkusen 2 105:85 (57:37)

Und so flogen den BSV-Basketballern auch wieder die Herzen der Fans zu, die am Dienstag nach der Heimpleite im Pokal gegen Hagen noch bitter enttäuscht waren. Und die Korbjäger aus dem Norden Dorstens betrieben beste Werbung in eigener Sache, denn der Verein hatte alle seine Sponsoren zum Neujahrssekt vor dem Spiel eingeladen. Und noch wichtiger: Der Heimsieg über Leverkusen war ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

Couragierter Beginn

Gegen Leverkusen begann der BSV couragiert, ging gleich in Führung und stand in der Verteidigung sicher. Bis zur 8. Minute hatten die Wulfener den Bayer-Bubies nur 8 Punkte gestattet. 29:19 hieß es dann zur Viertelpause. Während die Gäste im zweiten Viertel sehnsüchtig auf das Eintreffen ihrer Bundesliga-Profis Goddek und Spöler warteten, lief der BSV-Motor heiß. Auf weit über 20 Punkte wuchs der Wulfener Vorsprung, zur Pause lag er bei 57:37. Kaum zu stoppen waren vor der Pause Rashad McSwine, der vier Steals zu Korblegern nutzte und immer wieder seine Schnelligkeit ausspielte, und Daniel Stagneth. Der Center war krank in die Partie gegangen, nutzte aber seine körperliche Stärke am Brett zu 13 Punkten in Halbzeit eins.

Bayer verstärkt

Nach dem Wechsel spielte Bayer dann mit Tom Spöler und Matthias Goddek, doch der Wulfener Vorsprung wuchs weiter. Begeisterung kam auf den Rängen auf, als Robert Franklin seinen US-Partner Tim Thompsom zum Alley-Hoop bediente. Franklin und Thompson drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Auf 81:56 baute der BSV seine Führung aus (30.). Im Schlussviertel ging es für Wulfen nur noch darum, den direkten Vergleich gegen Leverkusen zu gewinnen. Mit 17 Punkten hatte der BSV das Hinspiel in Leverkusen verloren, bei Punktgleichheit zum Saisonende könnte der Direktvergleich wichtig werden. Und die Stearns-Truppe hielt Leverkusen auf Distanz, auch wenn der BSV-Coach daher nicht wie gewollt wechseln konnte. Bayer blieb zwar gefährlich, die Bundesliga-Youngster Spöler und Goddek brachten es in der zweiten Halbzeit zusammen auf 30 Punkte. Aber es reichte aus BSV-Sicht. Robert Franklin markierte per Freiwurf den 100. Punkt.

BSV: Thompson (24/2), Penders, Heidermann, Bakoa, Letailleur (4), Scherkamp (5/1), Kleina (3), McSwine (18/2), Franklin (25/1), Lensing (4), Stagneth (15), Bregulla (7)..

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