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Mit dem Rad über den Ring

HERBERN Das Veloteam des SV Herbern startete mit drei Vierer-Teams beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Trotz der großen Anstrengung waren die Teilnehmer so begeistert, dass alle auf jeden Fall auch 2008 wieder teilnehmen wollen.

17.08.2007

Die Regel: 24 Stunden lang musste von jedem Team jeweils ein Radfahrer auf der Strecke sein - auch in der Nacht. Der Start auf der so genannten Nordschleife erfolgte um 12:15 Uhr - 24 Stunden später war es geschafft.

Obwohl die Herberner nicht unbedingt auf Zeit fahren wollten, kam auf der Strecke schnell "Renn-Feeling" auf. Rundenzeiten wurden ständig auf dem Laptop angezeigt, so dass die Teams immer über die aktuellen Platzierungen informiert waren und sich so gegenseitig anspornten. Die regelmäßigen "Boxenstopps" wurden immer ausgeklügelter, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Am Ende wurde sogar fliegend gewechselt und eine Rolle zum Warmfahren genutzt.

Das beste Herberner Team belegte von den 454 Vierer-Mannschaften Platz 120, das zweite Platz 124 und das dritte Platz 220.

Als schnellste Rundenzeit leuchtete für die Herberner 44 min auf. Für 22,4 Kilometer mit 505 Höhenmetern eine Bombenzeit. Jeder der 12 Fahrer musste 158 Kilometer und 3535 Höhenmeter bewältigen.

Schwarzes Loch

Dem SVH-Organisator Reinhard Kober werden die Nachtfahrten besonders in Erinnerung bleiben. "Bei den Abfahrten fährt man in ein schwarzes Loch, weil das Licht ja nicht so weit reicht" so Reinhard Kober. Auf der steilsten Abfahrt wurden teilweise mehr als 90 Kilometer pro Stunde erreicht.

Besonders ermüdend waren die kurzen Ruhezeiten. Tagsüber wurde im Ein-Stunden-Rythmus, nachts alle zwei Stunden gewechselt. Starker Wind und niedrige Temperaturen in der Nacht ließen die Kräfte ebenfalls schwinden. Die besondere Betreuung durch die Mannschaft hinter der Mannschaft mit der reichhaltigen Verpflegungsstation sorgte jedoch dafür, dass alle durchhielten und im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder an den Start gehen wollen.