Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit dem Teufel im Bunde

Mit dem Teufel im Bunde

Die Ausstellungsmacher haben sich mit Hexenprozessen befasst.Bödidng

Ahaus. Eine kleine Gruppe Studierender hat zusammen mit ihrem Geschichtslehrer alte Unterlagen gewälzt und sich in das Thema Inquisition vertieft. Auch im Münsterland wurden vom 13. bis ins 18. Jahrhundert Menschen verfolgt, gefoltert und getötet. Wie haben die Leute damals gedacht? Warum wurden für alles Unglück Menschen verantwortlich gemacht? Darum ging es der Gruppe. Sie suchte in Archiven nach Begebenheiten und wurde fündig. So gibt es zum Beispiel Unterlagen aus dem Jahr 1608/09 über einen Hexenprozess gegen die „Schwartesche“. Der Frau wurde vorgeworfen, in Ahaus Schadenzauber zu betreiben. Die Frau soll mit dem Teufel im Bunde gewesen sein. Obwohl sie gefoltert wurde, blieb die Frau standhaft und gestand die ihr zur Last gelegten Zaubereiverbrechen nicht. Welche Torturen mit der Folter verbunden waren, auch das ist in der Ausstellung zu sehen. Die „Schwartesche“ starb im Januar 1609 im Kerker der Burg zu Ahaus. Die von der Gruppe zusammengetragenen Informationen sind auf vielen Schautafeln zusammengefasst. Die Ausstellung ist in Ahaus in den Fluren des VHS-Gebäudes an der Vagedesstraße 2 zu sehen. Die Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 22 Uhr, freitags von 8 bis 21 Uhr.

Anzeige
Anzeige