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"Müdigkeit im Kopf" beim VfB

SCHWERTE Nun ist genau die Situation eingetreten, die man beim VfB Westhofen unter allen Umständen vermeiden wollte. Anstatt die Distanz zur Abstiegsregion der Bezirksliga zu wahren oder sie gar zu vergrößern, kassierte der VfB eine frustrierende 0:4-Heimniederlage gegen den TuS Stockum. Bleibt Trainer Kalwa gelassen? "Jein"

von Von Michael Dötsch

, 10.12.2007
"Müdigkeit im Kopf" beim VfB

Stefan Miller und der VfB Westhofen haben nur noch ein dünnes Polster zur Abstiegszone.

Wegen der Siege der Konkurrenz aus Gevelsberg und Herdecke ist es nur noch ein Pünktchen bis zum drittletzten Platz, der den Fall in die A-Liga bedeutet.

Bleibt Trainer Michael Kalwa denn bei der Beurteilung der Lage bei seiner bis dato vorgelebten Gelassenheit? "Jein", sagt Kalwa. Natürlich verschließt er vor der nicht gerade rosigen Tabellensituation nicht die Augen. "Aber grundsätzlich bleibe ich dabei: Die Qualität in der Mannschaft ist vorhanden", sagt der Coach.

Deshalb wolle er sich nicht grundsätzlich festlegen, dass in der Winterpause neues Personal zur Wasserstraße kommt - ausschließen will Kalwa dies aber auch nicht. "Es kann schon sein, dass wir im vorderen Bereich etwas tun", verrät Kalwa, "aber dann müsste es auch schon passen."

Mindestens genau so wichtig sei, dem Teufelskreis zu entkommen, der in den letzten Wochen, entstanden ist. Körperlich sei alles okay. "Die Jungs sind topfit und können auch in der letzten Viertelstunde immer noch zulegen", sagt der Trainer, der aber "eine gewisse Müdigkeit im Kopf" erkannt hat.

"Eigentlich müssten wir mal zur Nordsee fahren und uns drei Tage den Wind durch den Kopf blasen lassen", meint Kalwa - damit die viel zitierte geistige Frische zurückkommt. Und dann werden sich die so dringend benötigten Erfolgserlebnisse wieder einstellen, von dieser Überzeugung lässt Michael Kalwa sich nicht abbringen.

  

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