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Mühlrad dreht sich wieder

05.04.2018
Mühlrad dreht sich wieder

Friedrich Volmer (r.) erklärt einigen Kindern, wie die Wassermühle funktioniert.foto archiv

Vreden. Nach drei Jahren Zwangspause hat die Huningsche Wassermühle im Stadtpark den Betrieb wieder aufgenommen. Während das Kulturhistorische Zentrum gebaut wurde, stand das Wasserrad still. „Der Stadtgraben war abgelassen, die Mühle hatte also keinen Zufluss mehr“, sagt Friedrich Volmer. Er ist der „Möllenbaas“ des Möllenkrings (Mühlenkreis) im Vredener Heimatverein. Unterirdisch sind zwischen dem Stadtgraben und der Mühle Rohre verlegt. Das Wasser, das vom Stadtgraben kommt, treibt das Rad an und fließt dann in die Berkel ab. „Die Mühle hat sehr unter dem Stillstand gelitten“, sagt Friedrich Volmer. Das Wasserrad musste repariert werden. Die Schaufeln und die Verkeilung waren kaputt. Die Kosten für die Reparatur hat der Kreis Borken übernommen. Ihm gehört die Mühle seit Oktober 2016. Der nächste Mahltermin ist der Mühlentag am 21. Mai. Dann soll sich das Wasserrad wieder drehen. Aus dem gemahlenen Mehl wird Brot gebacken, das die Besucher kaufen können. Die Huningsche Wassermühle wurde im Jahr 1811 am Huningsbach in Ammeloe gebaut. 1993 dann hat der Heimatverein mit dem Abbau angefangen. Im Stadtpark wurde sie wieder aufgebaut und mahlt dort seit 1998 wieder Mehl.

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