Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Müllabfuhr wird günstiger

NORDKIRCHEN Einstimmig beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Nordkirchen am Donnerstagabend die Annahme der Gebührensatzung 2008 in den Bereichen Abfall und Abwasser.

von Von Kevin Kohues

, 13.12.2007
Müllabfuhr wird günstiger

VHS-Leiter Leo Geiser.

Erfreulich für die Bürger ist, dass sich die Gebühren für Restmüll von bisher 141 Euro auf 130 Euro je Gewichtstonne verringern. Beim Biomüll wird es einen Rückgang von 99 Euro auf 80 Euro je Gewichtstonne geben. Die Grundgebühren, die sich nach Gefäßeinheiten berechnen, bleiben unverändert.

Gestiegene Erlöse

Hintergrund der durch den Kreistag beschlossenen Senkung sind insbesondere die stark gestiegenen Erlöse aus der Verwertung von Altpapier und Metallen. Aus diesen Erlösen hat der Kreis inzwischen eine Rücklage von rund 1,4 Millionen Euro angesammelt, die jetzt mit einem Teilbetrag zur Senkung der Gebühren eingesetzt wird. Sowohl Leo Geiser  für die CDU als auch Adi Scheuer für die Gruppe freuten sich über den positiven Effekt, den die europaweite Ausschreibung der Abfallentsorgung vor einigen Jahren gebracht habe. Geiser merkte allerdings kritisch an, dass er die Höhe der Rücklage des Kreises für nicht gerechtfertigt halte. "Ich habe nichts gegen ein Polster, aber ein Teilbetrag sollte den Kommunen zufließen."

Entwicklung beim Abwasser weniger erfreulich

Weniger erfreulich sieht die Entwicklung beim Abwasser aus: Aufgrund des um 5,4 Prozent steigenden Lippeverbandsbeitrages wird die Gebühr pro Kubikmeter Abwasser auf 2,61 Euro (+17 Cent) angehoben. Einigkeit herrschte allerdings darüber, dass die Erhöhung kaum zu ändern ist.

Eine Umkehrung des bisherigen Mischwassersystems in ein Trennsystem - das Regenwasser müsste dann in Bäche geleitet werden - wäre mit erheblichem Aufwand verbunden. Bauamtsleiter Josef Klaas: "Wenn kaputte Kanäle in Siedlungen erneuert werden müssen, kann man aber über ein Trennsystem nachdenken."

Lesen Sie jetzt