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Müller rettet Schermbeck das Unentschieden

Fußball

SCHERMBECK Der SV Schermbeck kam über ein 1:1 gegen den FC Kleve nicht hinaus und verpasste es, einen Sprung ins Mittelfeld der Tabelle zu machen.

25.04.2010
Müller rettet Schermbeck das Unentschieden

Nedim Djuliman gewinnt dieses Kopfballduell deutlich.

Die Schermbecker können sich bei ihrem Torhüter Christoph Müller bedanken, dass sie einen Punkt behielten. Er hielt nicht nur einen Elfmeter, sondern wehrte im Kampf eins gegen eins drei Mal klare Einschussmöglichkeiten der Gäste ab. 200 Zuschauer wanderten nach dem Abpfiff enttäuscht ab, denn ihre Mannschaft fand kein Mittel, die gegnerische Abwehr auszuspielen, obwohl Kleve von der 47. Minute an nur noch zehn Spieler auf dem Feld hatte.

Nach vorsichtigem Abtasten übernahm der FC Kleve zunächst die Initiative. Bei einem Steilangriff unterlief Savas Turhal in der 30. Minute ein Handspiel im Strafraum. Den von Sowislo geschossenen Strafstoß hielt Müller sogar fest. Im Gegenzug tauchte Mykola Makarchuk allein vor dem Klever Torhüter Horsmann auf, doch überhastet verzog er den Ball über das Tor. Dann rettete Müller mit einer spektakulären Parade gegen den frei durchgekommenen Koep Das 0:1 entstand wenig später im Anschluss an eine Ecke durch einen unhaltbaren Kopfball. Doch schon 20 Sekunden später zappelte der Ball im Gästenetz. Seyit Ersoy, der mit Gesichtsmaske spielte, war blitzschnell bei einem Konter zur Stelle und traf zum 1:1. Stefan Zepanski verpasste eine Minute später die mögliche Schermbecker Führung. Nach einer Flanke von Mykola Makrchuk knallte er aus drei Metern über das Tor.

Bereits in der 47. Minute sah Klimczok vom FC Kleve die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Mit zehn Akteuren bauten die Gäste vor ihrem Strafraum einen Abwehrriegel auf, den die ideenlos spielenden Hausherren kaum einmal ernsthaft knacken konnten. Der Torhüter wurde in dieser Spielphase nicht einmal ernsthaft geprüft. Sein Gegenüber musste bei Kontern noch zwei Mal ernsthaft zugreifen, um eine mögliche Niederlage abzuwenden. Die Schermbecker Angriffe waren viel zu durchsichtig. Hinzu kam eine Serie von ungenauen Abspieleb, die von den kampfstarken Gästen immer wieder rechtzeitig abgefangen wurden. Trainer Martin Stroetzel nahm zwei Auswechselungen vor, die dem Spiel allerdings auch keine Impulse gaben . So musste er am Ende froh sein, dass seine Mannschaft noch einen Punkt rettete. Und dabei wäre die Gelegenheit günstig gewesen, einen wichtigen Schritt in Richtung rettendes Mittelfeld zu tun. Dies hatten auch die Fans erwartet, die mächtig enttäuscht wurden.

Müller; Konowski, Turhal, Djuliman, Lupitu; Gündogan (71. Kiral), Jansen, Zepanski, Köse (79. Kalender), Makarchuk; Zepanski, Ersoy.

0:1 (36.) Behrendt, 1:1 (36.) Ersoy.