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Mutmaßlicher Dreifachmörder von Hille schweigt weiter

Hille. Knapp drei Wochen nach seiner Festnahme schweigt der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille in Ostwestfalen weiter. „Er äußert sich nicht“, sagte Staatsanwalt Christopher York am Donnerstag auf Anfrage. Der ehemalige Fremdenlegionär war am 10. März auf der Flucht im bayerischen Reit im Winkl festgenommen worden. Auf zwei Höfen im ostwestfälischen Hille an der Grenze zu Niedersachsen waren die Leichen dreier Männer mit deutlichen Spuren von Gewalt entdeckt worden. Bislang hat der Beschuldigte eingeräumt, einen 30-Jährigen aus dem niedersächsischen Stadthagen mit einem Hammer erschlagen zu haben.

Mutmaßlicher Dreifachmörder von Hille schweigt weiter

Handschellen liegen auf einem Tisch. Foto: Armin Weigel/Archiv

Zum Tod eines 71 Jahre alten Nachbarn und eines 65 Jahre alten Hilfsarbeiters verweigert der 51-Jährige die Aussage. Die Ermittler vermuten als Motiv Habgier. Nach der Festnahme des 51-Jährigen hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass der bislang nicht vorbestrafte Mann Bargeld von den Konten seiner Opfer abgehoben hatte. Bei seiner Festnahme hatte er zwei EC-Karten dabei, die zwei der drei Opfer gehörten. Zum Obduktionsergebnis des Nachbarn und Hilfsarbeiters und der Frage, wie lange die Männer bereits tot sind, wollen sich die Ermittler bislang nicht äußern.

Der 51-Jährige sitzt wegen des Verdachts des Mordes in drei Fällen in Bielefeld in Untersuchungshaft.

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