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NRW: Jugendstrafverfahren zügig erledigt

DÜSSELDORF Strafverfahren gegen kriminelle Jugendliche werden in Nordrhein-Westfalen aus Sicht der Landesjustizministerin nicht auf die lange Bank geschoben.

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NRW: Jugendstrafverfahren zügig erledigt

NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter.

Bei Jugendrichtern und Jugendschöffengerichten würden sie in rund dreieinhalb Monaten erledigt, teilte Ressortchefin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Freitag in Düsseldorf mit. An den Jugendkammern der Landgerichte seien die Verfahren im Durchschnitt binnen fünf Monaten erledigt.

78 der landesweit rund 4600 Stellen für Richter und Staatsanwälte werden im laufenden Jahr aus Kostengründen gestrichen. Sie wisse, dass dies die Justizbeschäftigten belaste, räumte die Ministerin ein. Sie sei aber überzeugt, dass der Stellenabbau ohne größere Einbußen bei Strafverfolgung und Rechtsprechung zu bewältigen sei.

Im nächsten Haushaltsjahr sollen bei Richtern und Staatsanwälten keine weiteren Stellen gestrichen werden. Immerhin sei es trotz der Haushaltszwänge gelungen, in diesem Bereich zwei Drittel der Stellen zu halten, die nach den Plänen der Vorgängerregierung hätten wegfallen sollen.

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