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NRW: Top-Justizstandort für Wirtschaftsstreitigkeiten

Beim Brexit wird es auch Profiteure geben. NRW soll einer davon werden - zum Beispiel als neue internationale Justiz-Drehscheibe für Wirtschaftsstreitigkeiten. Das Rennen um Londons Nachfolge hat bereits begonnen.

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Düsseldorf

, 28.03.2018
NRW: Top-Justizstandort für Wirtschaftsstreitigkeiten

Peter Biesenbach. Foto: Oliver Berg/Archiv

Justizminister Peter Biesenbach (CDU) will die Wirtschaftsgerichte in Nordrhein-Westfalen fit machen für den Brexit. Aus seiner Sicht kann die Justiz in NRW profitieren, wenn London infolge des Austritts Großbritanniens aus der EU seine führende Position als Gerichtsstandort für zivile Wirtschaftsstreitigkeiten verliert. Heute will der Minister in Düsseldorf erläutern, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden müssten, damit die NRW-Justiz den Wettbewerb um Londons Nachfolge gewinnen kann.

In einigen Bereichen spielen Gerichte in NRW bereits eine führende Rolle. Nach Angaben des Justizministeriums ist etwa Düsseldorf der weltweit bedeutendste Patentgerichtsstandort hinter Washington.

Der nordrhein-westfälische Brexit-Beauftragte Friedrich Merz hatte kürzlich bereits die Überzeugung geäußert, dass NRW als internationaler Wirtschaftsstandort überproportional von einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union profitieren könnte.

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