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NRW baut Schulden ab: Auch Gemeinden senken rote Zahlen

Wiesbaden/Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen hat dank der guten Wirtschaftslage 2017 weiter Schulden abgebaut. Der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte sank von Ende 2016 bis Ende 2017 um knapp 5,6 Milliarden Euro oder 3,1 Prozent auf gut 174 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mit. Ende 2015 hatte der Schuldenstand des Landes noch bei knapp 185 Milliarden Euro gelegen.

NRW baut Schulden ab: Auch Gemeinden senken rote Zahlen

Euro-Banknoten und Münzen. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Auch die Kommunen im bevölkerungsreichsten Bundesland konnten ihre Schulden 2017 abbauen, und zwar um 3,2 Prozent auf rund 53,5 Milliarden Euro.

Eingerechnet sind Schulden, die die öffentlichen Haushalte inklusive aller Extra-Haushalte etwa bei Banken oder Unternehmen hatten. NRW bleibt allerdings trotz des Abbaus mit Abstand das Bundesland mit den höchsten Schulden vor Niedersachsen (knapp 60 Milliarden Euro) und Berlin (knapp 57 Milliarden - jeweils Ende 2017).

Insgesamt fuhren alle Bundesländer ihre Verschuldung um 3,4 Prozent auf 584,8 Milliarden Euro zurück. Die höchsten prozentualen Rückgänge verzeichneten Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Hamburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen wiesen dagegen einen höheren Schuldenstand als ein Jahr zuvor aus.

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung standen Ende 2017 mit knapp zwei Billionen Euro (1965,5 Milliarden Euro) in der Kreide. Das waren 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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