NRW fordert Schweiz nach Spionage-Urteil zum Umdenken auf

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Düsseldorf

, 09.11.2017, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nordrhein-Westfalen hat die Schweiz nach der Verurteilung eines auf Steuerfahnder angesetzten Spions zum Umdenken aufgefordert. „Es steht jetzt fest, dass der Schweizer Geheimdienst tatsächlich einen Spion auf nordrhein-westfälische Steuerfahnder angesetzt hat“, sagte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper nach dem Urteil im Frankfurter Spionage-Prozess. Man erwarte von den Schweizer Behörden ein Umdenken und klare Zeichen, sich künftig uneingeschränkt dem Kampf gegen Internationale Kriminalität, Steuerhinterziehung und Terrorfinanzierung anzuschließen, forderte er.