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Nachgeschmack war bitter

ICKERN Mit vielen positiven Eindrücken, aber auch mit einem "bitteren Nachgeschmack" endete das 3-tägige Trainingslager des Handball-Landesligisten TuS Ickern.

von as

, 20.08.2007

"Das fand ich irgendwie überhaupt nicht lustig", kommentierte TuS-Coach Stephan Pade die Absage des geplanten Testspiel-Partners TuS Scharnhorst, "ich habe eine Stunde vor dem Anwurf eine SMS vom Trainer bekommen, dass er nur vier Feldspieler und einen Torwart habe." Da sei es für ihn nicht einfach gewesen, zum Abschluss der drei Tage die Motivation unter seinen Schützlingen hoch zu halten. Nach 30 Minuten brach der Übungsleiter das interne Trainingsspiel vorzeitig ab.

Zuvor hatten die Ickerner stundenlang im Grundlagen im technisch-taktischen Bereich geübt und sich kulinarisch gestärkt. Pade und seine fleißigen TuS-Helfer hatten während der Trainingseinheiten Obst und Mineralwasser gereicht. Pade: "Das ist wichtig, um den Vitamin- und Mineral-Haushalt wieder auszugleichen." Zu den Mittagessen Nudeln wurden aufgetischt.

Vorgaben erfüllt

Im Samstags-Testspiel gegen den Lokalmatadoren HSG Rauxel-Schwerin (Bezirksliga) sah Stephan Pade seine Vorgaben erfüllt: "Unsere 6:0-Deckung hat im Innenblock gut funktioniert; und wir haben gezeigt, dass wir eine 3:2:1-Deckung des Gegners auseindernehmen können."

Als nach einem holprigen Start beim Stand von 0:2 Unruhe auf seiner Einwechselbank aufkam, beruhigte Pade seine Schützlinge: "Nur die Ruhe, die fangen immer an wie die Feuerwehr." Das muss er ja wissen. Zumal er die Rauxel-Schweriner in den letzten acht Jahren betreute. Bis zur Pause drehte Ickern den Spieß zum 17:12 um. In der zweiten Halbzeit ließen die Ickerner dem 21:14 nach. Weshalb die HSG Rauxel-Schwerin zum 26:26 ausgleichen konnte. "Wir sind aber wieder mit drei Toren davongezogen", sah Pade eine kleine Steigerung seiner Mannen. Zehn Sekunden vor der Schluss-Sirene hatte die HSG das mögliche 29:29 auf der Hand, musste sich aber am Ende knapp mit 28:29 geschlagen geben.

Entscheidungen

Personal-Entscheidungen musste Pade zwei Wochen vor dem Saisonstart ebenfalls treffen: "Pro Zukunft" nominierte der Trainer André Wuttke und Tristan Ziesmann als seine Keeper. Für Pade ist aber auch Routinier Serif Kujrakovic (Ickern 2) nicht aus dem Sinn: "Es soll sich aber keiner auf seinen Lorbeeren ausruhen; zumal sich keiner bislang welche verdient hat."

Die nicht in den Landesliga-Kader berufenen Kreisläufer Christian Becker und Rückraumspieler Oliver Schultz könnten sich mit einer höheren Trainingsbeteiligung wieder ins Spiel bringen."

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