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Nachlegen beim Schlusslicht

CASTROP-RAUXEL Mit dem ersten Saisonsieg (3:1 gegen WSV Bochum) im Rücken reist der VfB Habinghorst am Sonntag zur Landesliga-Partie nach Günnigfeld. Auf dem Papier scheint die Möglichkeit, den nächsten "Dreier" nachzulegen, für Trainer Dieter Beleijew und sein Team durchaus gegeben: Die Günnigfelder rangieren nach drei Spieltagen punktlos und mit 0:13 Toren auf dem letzten Tabellenplatz.

von Von Jens Lukas

, 31.08.2007
Nachlegen beim Schlusslicht

<p>Warnt seine Mannen davor, Schlusslicht VfB Günnigfeld zu unterschätzen: Habinghorsts Trainer Dieter Beleijew. RN-Foto Lukas</p>

Doch Beleijew will davon nichts wissen und warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. "Die Tabelle hat zu einem solch frühen Zeitpunkt in der Saison wenig Aussagekraft", erklärt der Coach. Die Bochumer seien mit Partien gegen drei starke Mannschaften in die Saison gestartet. "Da kann es schnell passieren, dass man ohne Punkte dasteht", findet Beleijew. Sein eigenes Team sieht der Habinghorster Trainer nicht nur aufgrund des ersten Sieges auf einem guten Weg. In der Partie gegen den WSV Bochum, den Beleijew mit dem derzeit schlechten Tabellenstand (Vorletzter) ebenfalls unter Wert verkauft sieht, habe die Einstellung bei seinen Schützlingen vollauf gestimmt. Überhaupt sei wohl mittlerweile allen Spielern klar geworden, dass man nun vor schwereren Aufgaben stehe als beim "Durchmarsch" in der vergangenen Bezirksliga-Saison.

"Mir war klar, dass es nicht leicht wird"

"Mir war von Beginn an klar, dass es in der Landesliga nicht leicht für uns wird", so der Coach. "Daran mussten sich einige Spieler wohl erst gewöhnen." In den ersten beiden Partien habe oftmals die letzte Konsequenz in den Aktionen der Habinghorster gefehlt. Auch im konditionellen Bereich seien die Gegner in der höheren Spielklasse stärker aufgestellt.

"Mittlerweile ist wohl allen klar geworden, warum wir in der Vorbereitung 150 Kilometer Waldlauf absolviert haben", sieht sich der Trainer bestätigt. Insgesamt blickt er optimistisch auf die Partie am Sonntag. "Wir müssen da weitermachen, wo wir im Spiel gegen den WSV Bochum aufgehört haben", gibt Beleijew als Marschroute für die kommenden Partie aus.

Gleiche Elf

Er wird in Günnigfeld voraussichtlich auf die Mannschaft setzen, die auch am vergangenen Spieltag zu Beginn auf dem Platz stand. Von den seinerzeit frisch aus dem Urlaub zurückgekehrten Thilo Karl und Marcus Plarre ist diesmal wohl mehr zu erwarten, nachdem sie unter der Woche wieder den vollständigen Trainingsbetrieb mitgemacht haben. Nach wie vor verzichten muss der VfB Habinghorst auf die verletzten Stürmer Daniel Kristler (Muskelfaserriss) und David Plachcinski (Rippenbruch). "Das sind natürlich zwei unserer Topspieler", sagt Beleijew. Allerdings müsse es möglich sein, diese Ausfälle über einen kürzeren Zeitraum zu kompensieren. "Ansonsten wäre das ja ein Armutszeugnis für unseren Kader", findet der Trainer.

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