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Navigator hilft Schülern bei der Berufswahl

Gesamtschule

NORDKIRCHEN Die Auswahl von Berufen ist riesig und stellt junge Menschen vor eine schwere Entscheidung. Da hilft der Berufsnavigator weiter, der wissenschaftlich entwickelt wurde und bereits gut erprobt ist. Jetzt kam der Navigator zum ersten Mal an der Nordkirchener Gesamtschule zum Einsatz - bei der Jahrgangsstufe 12.

von Von Matthias Münch

, 29.04.2010

Zuerst setzten sich die Schüler in Gruppen mit einem Moderator zusammen. In einem ausgeklügelten Verfahren bewerteten sie sich gegenseitig und vergaben Punkte mit Hilfe einer Tastatur wie bei Günther Jauchs Publikumsjoker. Am Ende stand für jeden Jugendlichen ein Profil mit seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Neigungen - eine Grundlage zur Eingrenzung auf einige Berufsfelder.

Mit dem Profil gingen die Schüler dann in ein Analysegespräch mit einem erfahrenen Experten aus dem Bereich der Personalberatung. Hier wurden einige konkrete Berufsvorschläge heraus gearbeitet und auch gleich Hinweise gegeben, wie und wo man die Resultate vertiefen kann. Das können Adressen für Praktika oder Kontakte zu Berufspraktikern sein. An anderen Schulen in der Umgebung ist der Berufsnavigator bereits erprobt.

Die Rotarier haben ihn vor drei Jahren in der Region eingeführt und Partner gefunden. Im Kreis Coesfeld sind jetzt die Volksbanken, die Arbeitsagentur und der Kreis mit im Boot. Sie finanzieren das Projekt, die Rotarier koordinieren es. Zum Start an der Gesamtschule Nordkirchen hatte Dr. Stefan Stocks vom Rotary Club Lüdinghausen die Geldgeber sowie Vertreter des Handwerks eingeladen. Gesamtschullehrerin Sandra Rindelhardt zeigte sich sehr zufrieden mit dem neuen Projekt.