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Neue EU-Pflicht für Bauern

LUXEMBURG/BRÜSSEL Landwirte müssen von 2008 an offenlegen, wie viel Finanzhilfe sie von der EU bekommen. Die Daten werden im Internet abrufbar sein.

Neue EU-Pflicht für Bauern

Subventionspflanze Raps: Künftig müssen Landwirte offenlegen, wie viel EU-Hilfe sie in Anspruch nehmen.

Am Montag haben sich die Landwirtschaftsminister der Europäischen Union auf eine entsprechende Transparenzverordnung geeinigt. Demnach müssen Europas Landwirte in Zukunft einmal im Jahr veröffentlichen, wie viel Geld sie aus dem EU-Haushalt erhalten haben. Die entsprechenden Daten werden in den 27 EU-Mitgliedsstaaten einzeln gesammelt und veröffentlicht. Deutschland hatte sich bei der gestrigen Abstimmung für eine europaweite zentrale Veröffentlichung eingesetzt, sich mit dieser Forderung aber nicht durchsetzen können.  

 Nach Auskunft des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden die Informationen künftig in eine bundesweite Datenbank eingespeist, auf die jeder Internetnutzer Zugriff haben wird. Neben der Höhe der Subvention wird auch der Name des Landwirtes angegeben.  

      Die neue Regelung betrifft alle Gelder aus den zwei wesentlichen Agrar-Fördertöpfen der EU. Veröffentlicht werden müssen alle Mittel, die nach dem 1. Januar 2007 aus dem Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes geflossen sind, sowie alle Hilfen, die nach dem 16. Oktober aus dem Landwirtschafts-Garantiefonds gekommen sind.

Die ersten Daten seien von Mitte 2008 an online abrufbar, die Informationen über die Garantiefonds-Zahlungen etwa ein halbes Jahr später, so eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Anfrage.  

  

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