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Neue Kita für Südkirchen in Planung

Kitas in Südkirchen

Nach der Kindertageseinrichtung Waldwichtel und der katholischen Kindertageseinrichtung soll Südkirchen eine dritte Kita bekommen. Was genau ist geplant und wann geht es mit dem Bau los? Das klären wir in Fragen und Antworten.

Südkirchen

von Arndt Brede

, 18.06.2018
Neue Kita für Südkirchen in Planung

Noch ist hier eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Bald soll hier ein Vier-Gruppen-Kindergarten gebaut werden. © Arndt Brede

Welche Prognosen gibt es?


Der Stand 1. Januar 2018 laut Fachbereichsleiterin Mechtild Kammert: 176 Kinder von null bis sechs Jahren. Laut Prognosen gehen die Zahlen konstant nach oben. „In der Spitze werden es 234 Kinder im Jahr 2023 sein.“

Wie richtet sich die Gemeinde auf diese Entwicklung in Südkirchen ein?


„Wir haben im Neubaugebiet Hegekamp drei Wohnungen angemietet für eine zweieinhalbgruppige Kita“, sagte Bergmann am Freitag in einem Pressegespräch. Ab dem 1. August kommen dort die Kinder unter, die bisher in der Grundschule Südkirchen betreut wurden. „Hinzu kommen noch weitere Kinder, die in den drei Wohnungen die Kita besuchen werden“, ergänzt Fachbereichsleiterin Mechtild Kammert. Insgesamt ist Platz für 32 Kinder.

Warum müssen die Mädchen und Jungen aus der Grundschule raus?


„Wir werden die Grundschule barrierefrei umbauen und haben einen Run auf die Übermittagsbetreuung, wodurch alles eng wäre“, so der Bürgermeister. Um den kurzfristigen Bedarf an Kitaplätzen abzudecken, sei diese Übergangslösung im Hegekamp geschaffen worden.

Wie sieht die Lösung mittelfristig aus?


„Wir sind mit dem Kreisjugendamt und der Jugendhilfe Werne als Trägerin übereingekommen, einen viergruppigen Kindergarten zu bauen“, führt Bergmann aus.

Wo wird er gebaut?


„Auf einem 2400 Quadratmeter großen Gelände an der Oberstraße neben dem „K und K“-Markt“, sagt Bauamtsleiter Josef Klaas.

Wie sieht die Fläche jetzt aus?


Laut Josef Klaas wird es einen Bebauungsplan für die bisher unbebaute Fläche geben. Im Bebauungsplan werde sie als Wohnbaufläche ausgewiesen. „Die Erstnutzung wird der Kindergarten sein, so lange, wie wir ihn brauchen“, sagt Klaas. Die Eigentümerin der Fläche sei bereit, sie für einen Erbbauzins abzugeben. Im Gespräch sind vertragliche Laufzeiten von 20 Jahren, so Bergmann.
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An wen gibt sie die Fläche ab?


„Der Rat hat im Januar beschlossen, dass wir einen Investorenwettbewerb machen wollen“, so der Bürgermeister.

Wann soll die Kita gebaut werden?


„Ziel ist es, dass er Ende 2019/Anfang 2020 steht“, berichtet Dietmar Bergmann. Dann solle auch die Übergangslösung mit drei angemieteten Wohnungen im Baugebiet Hegekamp enden.

Wie soll die Kita aussehen?


Im Bebauungsplan werde nicht eng festgeschnürt, ob ein- oder zweigeschossig gebaut werden darf. Denkbar wäre sogar eine Mietwohnung im Obergeschoss. Die Jugendhilfe Werne als Trägerin der Kita, Landesjugendamt und Gemeinde werde prüfen, welcher Investorenentwurf am besten passt.

Wie wird die Jugendhilfe Werne als Trägerin die Kita nennen?


Stephanie Kißmann, Bereichsleiterin für Kindertageseinrichtungen, geht davon aus, dass sich folgender Name durchsetzen wird: „Hoppetosse soll sie heißen.“ Das ist der Name des Schiffs des Vaters von Pippi Langstrumpf nach den Büchern von Astrid Lindgren. Der Name Hoppetosse steht jedenfalls für Fröhlichkeit.

An wen können sich potenzielle Investoren wenden?


Die Angebote müssen in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „Angebot Kindertagesstätte Südkirchen“ bis zum 3. August bei der Gemeinde Nordkirchen, Bohlenstraße 2, 59394 Nordkirchen, eingereicht werden. „In der Regel rufen die Investoren aber vorher bei uns an, um sich genauer zu erkundigen, was gefordert ist“, sagt Josef Klaas. Kontakt: Tel. (02596) 9170.