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Neue Regeln für Datenschutz

Neue Regeln für Datenschutz

Wer gegen die neue Datenschutzgrundverordnung verstößt, kann mit einem Bußgeld in Millionenhöhe bestraft werden. Bei kleineren Verstößen gibt es eine Verwarnung.dpa Foto: picture alliance / Patrick Pleul

Kreis. Ab diesem Freitag gelten die neuen Datenschutzregeln der Europäischen Union (EU). Die neue Verordnung gilt für alle 28 Länder, die zur EU gehören. Vorher hatten die einzelnen Staaten bei der Gestaltung ihrer Gesetze zum Datenschutz mehr Spielraum. Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verfolgt das Ziel, die alte Richtlinie durch moderne Regeln zu ersetzen. Die alte Verordnung stammt nämlich aus dem Jahr 1995. Damals gab es noch keine großen Sozialen Netzwerke wie Facebook und Streaming-Anbieter wie Spotify oder Netflix, die viele Daten ihrer Nutzer erheben und speichern. Die Änderung hat Folgen für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet – also zum Beispiel Unternehmen, Vereine, Schulen und Betreiber von Internetseiten. Daten gelten als personenbezogen, wenn durch sie ein Mensch identifiziert werden kann. Internetseiten müssen ab jetzt jeden Besucher darüber aufklären, welche persönlichen Daten erhoben und warum sie gespeichert werden. Aufpassen müssen vor allem Firmen, deren Angebote sich an Minderjährige richten. Sie müssen nun Einwilligungen der Eltern einholen oder darauf verzichten, Daten zu speichern – so wie es etwa der Messaging-Dienst Snapchat angekündigt hat.

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