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Neue Regeln zur Fußballsaison 2018/2019 sind in Kraft getreten

Regeländerungen

Auch zur neuen Spielzeit hat der DFB einige Regeländerungen vorgenommen. Nicht alle sind dabei für Amateurkicker von Bedeutung.

Ahaus

von Sascha Keirat

, 09.07.2018
Neue Regeln zur Fußballsaison 2018/2019 sind in Kraft getreten

Nicht alle neuen Regeln zur Saison 2018/2019 sind für Amateurkicker von Bedeutung.

Neue Regeln gibt es auch zur Fußballsaison 2018/19, die am 1. Juli offiziell gestartet ist. Welche für die Amateurkicker im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld überhaupt relevant sind, erklärt Schiedsrichter-Lehrwart Daniel Fischer aus Vreden. Einschneidende Änderungen wie in den vergangenen Jahren, etwa die Einführung einer Spielsperre nach fünf Gelben Karten oder die Aufhebung der sogenannten Dreifach-Bestrafung, gibt es in diesem Jahr nicht. „Wirklich neue Regeln sind nicht dabei, hauptsächlich Konkretisierungen von schon bestehenden Regeln“, so Daniel Fischer.

Einwurf im Stehen ausführen

Dabei denkt er zum Beispiel an Regel 15, die besagt, dass ein Spieler den Einwurf stehen ausführend muss und nicht etwa knieend oder sitzend. „Vorher ist man einfach davon ausgegangen, dass das so ist“, sagt Fischer. Auch die Tatsache, dass das Beißen in die Liste der Vergehen aufgenommen wurde, die mit direktem Freistoß und Roter Karte zu ahnden sind, kommt für Fischer nicht überraschend. „Eigentlich gab es für derartige Vergehen schon immer Rot, da man Beißen als Tätlichkeit oder grobe Unsportlichkeit auslegen konnte.“ Weniger Auswirkungen dürfte auch die neue Vorgabe nach sich ziehen, dass Trinkpausen während des Spiels ab sofort nicht länger als eine Minute dauern sollen. Interessanter für die Amateurklassen findet Fischer dagegen einen neuen Passus der Regel 12: „Entscheidet der Schiedsrichter beim Vereiteln einer offensichtlichen Torchance auf Vorteil, wird der fehlbare Spieler verwarnt, unabhängig davon, ob danach ein Tor erzielt wurde oder nicht“, so der Regeltext.

Ebenfalls wichtig findet Fischer, dass es künftig einen indirekten Freistoß von der Außenlinie gibt, wenn ein Spieler außerhalb des Spielfelds ein Vergehen gegen eine Person aus dem eigenen Team begeht, während der Ball im Spiel ist. Fischer: „Es kann ja schon mal vorkommen, dass sich zwei Spieler aus derselben Mannschaft an der Bank in die Haare kriegen. Jetzt ist klar geregelt, was die Folge dessen ist.“