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Neue Wege für die Sonderpädagogik

DÜSSELDORF In den kommenden drei Schuljahren sollen in Nordrhein-Westfalen bis zu 20 Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung entstehen. Das Kabinett billigte am Dienstag in Düsseldorf Eckpunkte für entsprechende Pilotprojekte.

Neue Wege für die Sonderpädagogik

NRW-Schulministerin Barbara Sommer

„Wir wollen erreichen, dass Kinder früher, unbürokratischer und bedarfsgerechter gefördert werden“, erläuterte Schulministerin Barbara Sommer (CDU). „Deshalb sollen noch mehr Kinder als bisher möglichst wohnortnah und präventiv in allgemeinen Schulen gefördert werden.“ NRW gehöre mit diesem Konzept bundesweit zu den Vorreitern. Das neue sonderpädagogische Förderkonzept könne ­ sofern die Schulträger es wünschten ­ auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen werden.

Fast 70 Prozent aller sonderpädagogisch geförderten Kinder und Jugendlichen sind nach Angaben des Ministeriums von Lern- und Entwicklungsstörungen betroffen. Gerade in diesem, oft mit sozialen Problemen behafteten Bereich sei der Anteil der förderbedürftigen Schüler in den vergangen Jahren deutlich gestiegen. Frühzeitige Intervention soll künftig vorbeugen, dass diese Kinder nicht zum Dauerfall für die Sonderpädagogik werden müssen. Die Schüler sollen sowohl in den Kompetenzzentren als auch in allgemeinen Schulen gefördert werden.

Bewerbung für Pilotphase

In diese Netzwerke sollen auch schulpsychologische Beratungsstellen, Familien- und Erziehungsberatung sowie medizinische Unterstützung einbezogen werden. Schulträger könne sich noch bis Ende Januar um die Teilnahme an der Pilotphase bewerben, die zum Schuljahr 2008/2009 beginnen soll.

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