Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

20 Jahre nach Teil 1

Neuer Film über den Ruhrschnellweg

ESSEN Der Ruhrschnellweg wird erneut Hauptdarsteller eines Dokumentarfilms. Schon vor mehr als 20 Jahren war die sogenannte Hauptschlagader des Ruhrgebiets Gegenstand des Films mit dem Titel "Diese furchtbare Straße". Mit einem zweiten Teil wollen die Filmemacher nun an ihre Arbeit anknüpfen. Hier gibt es Auszüge aus Teil 1 und eine Vorschau auf die Fortsetzung.

/
Die A40 wird auch Schlagader des Ruhrgebiets genannt.

Matthias Grünewald (r.) und Michael Lang machen seit 23 Jahren zusammen Filme.

A40 bei Bochum-Wattenscheid

Dortmund Ruhrallee

B1 in Dortmund-Gartenstadt

Der erste Teil des Films von Matthias Grünewald und Michael Lang hatte einen Tagesablauf an und neben der Autobahn durchs Revier erzählt. Dafür wurden mehr als 100 Menschen interviewt. Zu Gesicht bekamen die Zuschauer in dem 25-minütigen Streifen diese Menschen jedoch nicht. Zu sehen waren lediglich Bilder der Straße sowie angrenzender Stadtviertel - unterlegt mit den Interviews.

Auch im zweiten Teil, der seit September produziert wird, werden Bild- und Tonebene des Films wieder voneinander getrennt sein. Die Filmemacher wollen dabei möglichst genau die Bilder ihres ersten Films rekonstruieren. Entstehen solle ein "poetischer Dokumentarfilm", der die Veränderungen des Stadtraums in den letzten 20 Jahren verdeutliche, wie Lang sagte. "Zwei Jahrzehnte spater wollen wir erneut losziehen und schauen, was sich in den Jahren verandert hat", schreiben die Filmemacher auf ihrer Homepage. "Gibt es heute noch eine Art Straßennostalgie zum Ruhrschnellweg? Wie haben sich die Orte von damals baulich verandert? Wie ist das Verhaltnis der Menschen heute zur Straße, bei der immer schnelleren Lebensweise?"

Für 500 Euro zum Co-Produzenten

Die Premiere des Films ist für Ende 2018 geplant. Der Film wird von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert. Weitere Kosten sollen durch Spenden gedeckt werden. Bislang sind laut Homepage etwa 20 Prozent der Kosten gedeckt. Innerhalb der nächsten gut 30 Tage sollen 100 Prozent erreicht werden. Hier können Sie das Projekt auf der Crowdfundingseite Startnext.com unterstützen. Ab 10 Euro gibt es einen Dank im Abspann, gestaffelt nach Höhe der Unterstützung. Wem der Film 250 Euro wert ist, wird als Sponsor aufgeführt und für 500 Euro kann man sich sogar den Titel des Co-Produzenten erkaufen. 

Matthias Grünewald und Michael Lang machen seit 23 Jahren zusammen Filme. Hier haben beide ein kurzes Video von den Impressionen des ersten Drehtags zusammengestellt. 

Mit Material von dpa Fotomaterial Matthias Grünewald

 

/
Die A40 wird auch Schlagader des Ruhrgebiets genannt.

Matthias Grünewald (r.) und Michael Lang machen seit 23 Jahren zusammen Filme.

A40 bei Bochum-Wattenscheid

Dortmund Ruhrallee

B1 in Dortmund-Gartenstadt

Anzeige
Anzeige