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Spazierweg aus Südkirchen geplant

Neuer Fußweg soll zum Schlosspark führen

Nordkirchen. Nur 500 Meter neuer Weg könnten künftig für eine bessere Anbindung für Fußgänger sorgen. Der Spazierweg soll zwischen Südkirchen und dem Schlosspark in Nordkirchen verlaufen. Das Gelingen hängt aber noch von einer Verhandlung ab.

Neuer Fußweg soll zum Schlosspark führen

Zwischen beiden Waldstücken (oben und unten im Bild) soll der Fußweg entstehen. Foto: Gemeinde Nordkirchen

Eine ruhigere, grüne Atmosphäre für Spaziergänger aus Südkirchen: Die möchte die Verwaltung der Schlossgemeinde schaffen. Zwischen dem Böckenbusch in Südkirchen und dem Schlosspark könnte bald ein neuer Wanderweg entstehen. Rund 500 Meter – so die Einschätzung von Bauamtsleiter Josef Klaas – ermöglichen eine Verbindung vom Wanderweg im Böckenbusch zum Wald am Tiergarten. Und dadurch auch zum Schlosspark.

Weg war Wunsch von Bürgern

„Der Wunsch hat uns schon mehrere Male von den Bürgern erreicht“, sagt der Bauamtsleiter. Dem wolle die Verwaltung nun nachgehen. Denn für einen fußläufigen Ausflug zum Schloss Nordkirchen bleibt den Südkirchenern bislang nur ein Spaziergang entlang der Münsterstraße. „An der Straße ist es relativ laut und nicht wirklich idyllisch“, sagt er.

Für den geplanten Fußweg fehlt der Gemeinde noch der nötige Rückenwind. Zwei Grundstücke mit verschiedenen Eigentümern verlaufen zwischen den beiden Waldstücken Böckenbusch und Tiergarten. „Wir müssen jetzt auf die Eigentümer zugehen und hoffen, dass sie zustimmen“, erklärt Bauamtsleiter Josef Klaas. Denn nur mit deren Genehmigung können die Baumaßnahmen realisiert werden.

Grundstück in Privatbesitz

Baumaßnahmen: Darunter versteht Josef Klaas einen kiesbedeckten Pfad, entlang der Grundstücksgrenzen oder mittendurch. Auf Asphalt oder Pflastersteine wolle man verzichten, der Weg solle „landschaftstypisch“ gestaltet werden, sagt er.

Fallen kann das Projekt also noch. Hinzu komme laut Josef Klaas, dass das Waldgrundstück am Tierpark nicht – wie sonst üblich – direkt zur Gemeinde gehöre, sondern in den Händen einer Privatperson liege. „Auch diese Zustimmung brauchen wir“, sagt er. Optimistisch ist er dabei nicht, denn ein neuer Fußweg locke auch mehr Fußgänger in den Wald. Das fördere insbesondere die Verschmutzung – für den Eigentümer nicht wirklich wünschenswert.

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