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Neuer Vorschlag soll EU-Asylstreit lösen

Brüssel.

Zur Beilegung des Streits über die geplante Reform der europäischen Asylpolitik setzt die bulgarische EU-Ratspräsidentschaft auf einen neuen Kompromissvorschlag. Nach Angaben von Präsidentschaftsministerin Liljana Pawlowa sieht er vor, Flüchtlinge nur dann automatisch in der EU umzuverteilen, wenn es zu einem sehr starken Zustrom kommt. Bei einem weniger starken Zustrom würde ein System aktiv, das den Ländern an den EU-Außengrenzen Hilfe garantiert. Gleichzeitig könnten Länder freiwillig Flüchtlinge aufnehmen und dafür Geld aus EU-Töpfen bekommen.

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