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Niederaden mit der Kunstrasen-Lösung nicht einverstanden

Fußball

Der TuS Niederaden ist mit der Lösung der Kunstrasenfrage Horstmar/Niederaden nicht zufrieden. Dies ist die Bilanz eines Gespräches der TuS-Verantwortlichen mit Vertretern der SPD und CDU. Der TuS will sein eigenes Kunstrasen-Projekt trotzdem fortführen.

NIEDERADEN

08.11.2011
Niederaden mit der Kunstrasen-Lösung nicht einverstanden

Eine gemeinsame Sitzung der Arbeitskreise Sport der SPD- und CDU-Fraktionen im Stadtrat hatte beschlossen, dass am Alten Postweg beim SV Preußen Lünen der sechste Kunstrasenplatz der Stadt entstehen soll und der Kunstrasenbau beim TuS Niederaden aufgeschoben wird. "Wir hätten uns für beide Vereine ein positiveres Ergebnis gewünscht, also gleichzeitig Kunstrasen in Horstmar und Niederaden. Wir werden unser Projekt Kunstrasen weiter verstärkt verfolgen und die Politiker für die kurzfristigen Renovierungsarbeiten für ihre Unterstützung beim Wort nehmen," so der TuS Niederaden in einer Stellungnahme.

Absprache hinfällig

Der TuS berichtete, er habe Anfang 2009 der Verwaltung das Wort gegeben, dem Sportentwicklungskonzept zu folgen, um eine neue gemeinsame Anlage im Grenzgebiet der beiden Stadtteile zu nutzen. Bei diesem Gespräch sei den beteiligten Vereinen auch mitgeteilt worden, dass es auf den bestehenden Anlagen keine Errichtung von einem Kunstrasen geben dürfe.

"Erst durch Presseartikel im März 2011 wurde uns bewusst, dass die Absprache, weder in Niederaden oder Horstmar auf Kunstrasen zu setzen, hinfällig war. Direkte Informationen über die Zukunft der Anlagen gab es nicht. Erst nach Rückfragen seitens des TuS im Juli diesen Jahres durch einen Ratsherren haben wir erfahren, dass es doch möglich sei, auf der eigenen Anlage einen Kunstrasen zu bauen."Standortänderungen kein Thema mehr

Hier prangert der TuS die mangelnde Information über die Änderung der Absprachen an: "Sicherlich hätte man durch aktive Ansprache an den Vorstand des TuS bei der Lösung unterstützen und so viele unnötige Diskussionen und Kosten vermeiden können. Der TuS hat zu jedem Zeitpunkt sein Wort gehalten." Und der TuS, widerspricht, tatenlos geblieben zu sein: "Da ein Bau auf der alten Anlage als ausgeschlossen galt, gab es hier keinen Handlungsbedarf. Dies hat sich durch die neue Sachlage im Juli geändert."

Die Partei-Vertreter versicherten, Fusionen oder Standortänderung seien kein Thema mehr. Thomas Gössing (CDU) stellte klar, dass allen sofort bewusst wurde, dass der TuS an seinem Standort bleiben "müsse". Die Bedeutung für den Ortsteil, die stabile Jugend- bis hin zur vorbildlichen Arbeit beim Frauen-Fußball sei den Vertretern bewusst.Projekt Kunstrasen in Niederaden noch nicht gestorben

Weiter betonten die Politiker, das Ja für einen Kunstrasenplatz in Horstmar sei keinesfalls ein Nein gegen den TuS und den Standort Niederaden. Das Projekt Kunstrasen sei in Niederaden nicht gestorben, sondern in der Prioritätenliste eine Position nach hinten gerückt. Der TuS solle seine Arbeit fortsetzen und Sponsoren suchen.

Wenn auch kein Geld für einen TuS-Kunstrasen zur Verfügung stehe, solle der Verein andere "Baustellen" angehen, so Clubhaus, Kabinen und Naturrasen überholen. Hier versprachen die Politiker, finanziell und mit Rat zur Seite zu stehen.

 

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