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Niederrhein-Museum in Wesel eröffnet

Wesel. Der Niederrhein hat in Wesel ein Museum bekommen. Die erste Ausstellung befasst sich mit den ganzen „Niederrheinlanden“ - diesseits und jenseits der niederländischen Grenze.

Niederrhein-Museum in Wesel eröffnet

Das Foto zeigt das Ortseingangsschild der Stadt Wesel. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

In der Hansestadt Wesel hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) am Sonntag sein Niederrhein-Museum eröffnet. Das hat der LVR am Sonntag mitgeteilt. Standort ist das einstige Preußenmuseum direkt an den früheren Stadtbefestigungen, das für gut fünf Millionen Euro saniert und umgebaut wurde. Als Niederrheinmuseum hat es nun einen länderübergreifenden Schwerpunkt. Die erste Ausstellung über „Wesel und die Niederrheinlande“ soll das deutlich machen.

Die Kreisstadt Wesel am Zusammenfluss von Rhein und Lippe hatte schon im 14. und 15. Jahrhundert Bedeutung als Speicher- und Umschlagplatz für Waren aus den Niederlanden auf dem Weg nach Köln gewonnen. In der Reformationszeit bot die Stadt niederländischen Flüchtlingsgemeinden Schutz und trug seitdem den Titel „Vesalia hospitalis“ (gastfreundliches Wesel). Die Ausstellung läuft vom 20. März bis zum 14. Oktober.

Um 200 Jahre Fahrradgeschichte am Niederrhein wird es bei der nächsten Sonderausstellung gehen, die im April beginnt. In der Frühzeit des Fahrrads gab es am Niederrhein mehrere Hersteller der Fahrrad- und Zubehörindustrie. Heute ist die Region Ziel für Fahrradtouristen. Die Ausstellung „Hin und Weg“ findet vom 14. April bis zum 16. September statt.

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