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Nonstop ins WM-Finale

CASTROP-RAUXEL Die Ruderer Magdalena Jakschik und Jannis Augustin vom RV Rauxel haben mit den Achter-Booten des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) bei den Vorläufen der Junioren-Weltmeisterschaften kurzen Prozess gemacht. Sie haben sich auf direktem Weg für die Finals am 11. August qualifiziert.

von Von Carsten Loos

, 08.08.2007
Nonstop ins WM-Finale

Weltmeister im Achter: Jannis Augustin (links). Seine Vereinskameradin konnte sich das WM-Finale in Peking versilbern.

Beide Boote, sowohl der Juniorinnen-Achter mit Magdalena Jakschik als auch der Junioren-Achter mit Jannis Augustin, gewannen in Peking auf der neu gebauten Regattabahn für die Olympischen Spiele 2008 ihre Vorläufe souverän.

"Beiden Booten bleibt der Hoffnungslauf erspart", meldete Jannis Augustin aus der chinesischen Hauptstadt, "wir können unsere Kräfte für die Finals aufsparen."

Dabei trumpfte das Boot des 18-jährigen Jannis Augustin mit der Bestzeit unter allen acht Endlauf-Bewerbern auf. In 5:57,25 Minuten ließ der deutsche Nachwuchs-Achter selbst den anderen Vorlauf-Sieger, das ebenfalls schon ins Finale eingezogene Boot Neuseelands (6:03,70), um über sechs Sekunden hinter sich.

Rennen nach Belieben dominiert

Im eigenen Vorlauf führte Deutschland schon an der 500-m-Marke deutlich vor Großbritannien, wie auch im Ziel (6:01,96). Dritter wurde China (6:03,23) vor Rumänien (6:13,02). Neuseeland wiederum distanzierte die USA (6:07,28), Russland (6:37,65) und Italien (6:58,03).

Am ersten, "seit langem wieder richtig heißen Tag", so Jannis Augustin, dominierte der deutsche Juniorinnen-Achter derweil seinen Vorlauf nach Belieben. Schon nach 500 Meter hatte das Boot um Magdalena Jakschik einen Vorsprung von über fünf Sekunden heraus gefahren.

Am Ende lag die DRV-Equipe mit der 18-jährigen Europastädterin in 6:45,38 Minuten noch über vier Sekunden vor China (6:49,58). Dritter wurde Polen (7:05,75).

Im zweiten Vorlauf waren die ebenfalls als Vorlaufsieger schon für das Finale qualifizierten USA (6:41,10) über vier Sekunden schneller als Deutschland. Zweiter wurde Rumänien (6:46,96) vor den Niederlanden (7:09,40) und Russland (7:09,72).

"Alle sind Medaillenkandidaten"

"Beide Boote haben das Potenzial auf einen Medaillenrang", erklärte Jannis Augustin. Die Ergebnisse in den Vorläufen untermauerten also die Annahme des Nachwuchs-Bundestrainers Dieter Alterburg: Der hatte unlängst schon nach dem Trainingslager in Berlin-Grünau alle DRV-Boote zu Medaillenkandidaten erklärt. Jannis Augustin warnte allerdings: "Die Vorlaufzeiten sind kein vorläufiges Final-Ergebnis."

Die jeweils noch vier offenen Startplätze in den beiden Achter-Finals werden übrigens am Donnerstag, 9. August, in den Hoffnungsläufen (12.18 Uhr und 12.24 Uhr Ortszeit, 6.18 Uhr und 6.24 Uhr deutscher Zeit) vergeben.

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