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Notgroschen von drei Gehältern - Ohne Auto reicht weniger

Stuttgart (dpa/tmn) - Ob die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto streikt: Damit plötzliche Ausfälle schnell behoben werden können, wird Sparern in der Regel ein Notgroschen von zwei bis drei Nettolöhnen zur Rücklage empfohlen. Dies ist jedoch nur eine Faustformel.

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Stuttgart (dpa/tmn) - Ob die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto streikt: Damit plötzliche Ausfälle schnell behoben werden können, wird Sparern in der Regel ein Notgroschen von zwei bis drei Nettolöhnen zur Rücklage empfohlen. Dies ist jedoch nur eine Faustformel.

«Eine Abstufung ist je nach Bedarf sinnvoll», sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Wer zum Beispiel kein Auto hat, kann von dem Richtwert einiges abziehen. Das gilt auch für Mieter, sagte Nauhauser: Denn wenn der Vermieter den Herd, den Kühlschrank oder die Spülmaschine gestellt hat, müssen Mieter die Reparatur in der Regel nicht selbst bezahlen - der Mieter ist bei einem Ausfall durch Verschleiß gefordert. Und wer keine so hohe Rücklage benötigt, kann schneller mit dem Sparen für das Eigenheim oder andere große Anschaffungen beginnen.

Dagegen müssen Eigentümer möglicherweise mit einer höheren Rücklage kalkulieren, sagte Nauhauser. «Wenn das Dach und die Heizung 20 Jahre alt sind, fange ich besser gleich mit dem Sparen an. Von zwei bis drei Nettogehältern kann sonst möglicherweise gerade einmal den Kredit für die anfallenden Reparaturen anzahlen.» Als Anlageform für den Notgroschen empfehlen Verbraucherschützer das Tagesgeldkonto. Denn hier ist das Geld schnell verfügbar und bringt mehr Zinsen als auf dem herkömmlichen Sparbuch.

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